04 Mai, 2015

Verunsicherungskampagne: Bundesverkehrsministerium will mit "Darth Vader" für Sicherheitsfetische werben

"Darth Vader" for helmets: Transport ministry with new campaign
Aktualisiert am 05.05.2015
© hamburgize.com / Stefan Warda


Das Bundesverkehrsministerium will ab 19. Mai mit einer neuen Helmkampagne Radfahrer verunsichern. Im Rahmen der Aktion "Runter vom Gas", die dem Namen nach eigentlich garnichts mit Fahrradhelmen zu tun hat, wollen das Ministerium und der DVR ihre Kampagnenserie zum Thema Fetische fortsetzen. Die aktuellen Plakate tragen den Titel "Hut ab, Helm auf". Die nächsten Plakatentwürfe bedienen sich der Filmfigur "Darth Vader", die für das Tragen von Sicherheitsfetischen auf Radfahrerköpfen werben soll.  
Die Saga geht weiter: Dank Helm 
Gilt in jeder Galaxie: Und auf dem Fahrrad
 
Hamburgize empfiehlt dagegen mit der Kampagne "Keine Fakeradwege" gefährliche Pisten, die in Deutschland oftmals "Radwege" bezeichnet werden, zu beseitigen, um damit die Sicherheit von Radfahrern wirksam zu verbessern.


© hamburgize.com / Stefan Warda


© hamburgize.com / Stefan Warda



Die Helmmotive der Verunsicherungskampagne "Runter vom Gas" sollen in den Innenstädten von Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München zu sehen sein.


Mehr . . . / More . . . :
.

Kommentare:

  1. Um Himmels Willen nicht die "Radwege" entfernen! Womöglich den Gehweg anschließend noch mit einem Verkehrszeichen 239 (Gehweg) ausstatten. Geht gar nicht! Man stelle sich nur vor, dann würden Radfahrer auf die Idee kommen, auf der Fahrbahn zu fahren! Dort würde dann "der Verkehr" behindert!!!

    Du hast ja vielleicht Ideen... :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Andere wiederum haben die Idee echte Radwege wie im Vorbild Kopenhagen zu bauen: Alle Parkplätze weg, Bäume weg, 2,5 Meter breite Radwege je Straßenseite, und endlich könnten wir von RADWEGEN reden und meinetwegen dann die Benutzungspflicht aufrechthalten . . . ;-)
      Mich stört z.b. an der Habichtsttaße das blaue Schild in Kombination mit dem Trümmerstreifen neben den Autos.

      Löschen
  2. Autofreie Innenstadt wie in HL (gibt es dort seit 20 Jahren!). Klare Linie, keine halbgare, Hamburger Scheiße, nicht Kleckern - Klotzen!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Innenstadt von HL (Lübeck?) ist NICHT autofrei...

      Löschen
  3. Bei der Wahrnehmung der Gefahren des Radfahrens gibt es einen Realitätsverlust, den man in dieser Intensität einer westlichen Gesellschaft eigentlich nicht zutrauen würde. Das bestimmt natürlich die Wahl der Gegenmaßnahmen und die Liste der Unterlassungen. Da wird offenbar viel Geld für Müll und Bockmist zum Fenster rausgeworfen.

    AntwortenLöschen