07 September, 2012

Online-Umfrage zum Umbau der Billstedter Hauptstraße

Online survey about rebuilding the Billstedter Hauptstraße

hamburgize.com / Stefan Warda
Billstedter Hauptstraße: Der Durchbruch ist geschafft
Die Billstedter Hauptstraße hat dieses Jahr Radfahrstreifen bekommen. In einem kurzem Abschnitt im Bereich des Einkaufszentrums wurden parallel zu den alten zugeparkten "Radwegen" Radspuren auf der Fahrbahn abmarkiert. Das Bezirksamt ruft wegen dieser Baumaßnahme diesen Monat zu einer Online-Zufriedenheits-Befragung auf.

"Im Frühjahr 2012 wurde die Billstedter Hauotstraße zwischen Reclamstraße und Am Alten Zoll durch Ummarkierung von vier auf zwei Fahrspuren verschmälert. Ab September gibt es dazu eine Umfrage auf www.billstedt-horn.hamburg.de. Jeder Umfrage-Teilnehmer kann bewerten, wie sich der Umbau der Billstedter Hauptstraße für Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger ausgewirkt hat. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und beantworten Sie mit ein paar Klicks die Fragen. Mit Ihrer Teilnahme geben Sie den Planern eine Orientierungshilfe für die künftige Gestaltung der Billstedter Hauptstraße. Wer keinen Internetzugang hat, kann die Umfrage in Papierform auch im Stadtteilbüro Billstedt-Horn ausfüllen. Ergänzend werden die Ergebnisse von zwei Verkehrszählungen im april 2012 und April 2013 herangezogen. Die Ergebnisse werden anschließend in der AG Zentrum Billstedt vorgestellt."


hamburgize.com / Stefan Warda
Billstedter Hauptstraße: Links mit Radweg vor Umbau, rechts mit Radfahrstreifen

Bei den Billstedtern kommen die Radfahrstreifen nicht nur positiv an, wie das Hamburger Abendblatt unter der fragwürdigen Schlagzeile "Verkehrsverengung" berichtete: "Der Streit um die Verkehrsverengung hat einen Keil durch Billstedt getrieben, spaltet Anwohner und Geschäftsleute, von der Politik ganz zu schweigen. Während sich die Billstedter Grünen und Sozialdemokraten eine massive Aufwertung des tristen Viertels erhoffen, halten engagierte Bürger das Projekt schölicht für Unfug - und drohen sogar mit einer Strafanzeige." Aus der Sicht "engagierter Bürger" würden "zudem Steuergelder verschwendet, um den Autoverkehr zu behindern und zusätzliche Fahrradwege zu bauen".

Rückblende: Auf den "Radwegen" in der Billstedter Hauptstraße gab es vorher dauerhaft "Verkehrsverengung", waren sie doch zu schmal und zusätzlich meistens zugeparkt - insgesamt also unbrauchbar. Wer in Stadtteilen wie Altona oder Eimsbüttel wohnt versteht die aufregung sicherlich nicht. Dem Stadtteilfremden wird sicherlich auffallen, dass es in Billstedt vergleichsweise wenig Radfahrer gibt, dafür aber viele Dauerkampfparker auf den überwiegend benutzungspflichtigen Radwegen. Hoffentlich sind die neuen Radfahrstreifen ein Anreiz für die Billstedter auf Fahrräder umzusteigen. Übrigens nicht weit entfernt vom Billstedt-Center gibt es in der Washingtonallee mittlerweile auch breite Radfahrstreifen anstelle unbenutzbarer "Radwege".



Der Seitenwechsel: Vom "Radweg" zum Radfahrstreifen
From "cycle track" to cycle lane

hamburgize.com / Stefan Warda

hamburgize.com / Stefan Warda

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Der frühere Radweg wird weiterhin wie auch zu früheren Zeiten als Dauerparkplatz für Kampfparker genutzt.

"Radweg" mit Kampfparker
Der frühere benutzungspflichtige "Radweg" als Dauerparkplatz

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Ende des Radfahrstreifens

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Ende des Radfahrstreifens

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Radfahrstreifenende: Hier fehlt die Weiterführung (Fortsetzung siehe Bilder weiter unten)

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Radfahrstreifen stadteinwärts

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Ehemaliger benutzungspflichtiger "Radweg" . . .

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. . . wurde durch Radfahrstreifen ersetzt


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"Radweg" zu . . .

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. . . Radfahrstreifen

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Radfahrstreifen: Gute Sichtbeziehungen zum Kraftfahrzeugverkehr, gute Oberflächen, zügiges Radfahren


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Radweg wurde . . .

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. . . zu Radfahrstreifen

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Leider hat der Radfahrstreifen ein Ende (Fortsetzung siehe Bilder im Anschluß)


Billstedter Hauptstraße: Diese "Radwege" müssen noch ersetzt werden
Billstedter Hauptstraße: These "cycle tracks" still have to be replaced

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Im Anschluß an das Radfahrstreifenende geht es weiter auf einem herkömmlichen . . .

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. . . benutzungspflichtigen "Radweg". Wer nicht absteigen will . . .

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. . .  muss schon klingeln

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Im Anschluß an das Radfahrstreifenende stadtauswärts ist die Benutzung des "Radweges" nicht anzuraten, da kein ausreichender Sicherheitsabstand zu den Parkplätzen vorhanden ist

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Stadtauswärts

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Stadteinwärts gibt es leider noch schmale benutzungspflichtige "Radweg"-Abschnitte

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"Mein Baum - meine Stadt" - hier endet der Radweg leider, es fehlt allerdings leider auch die Aufleitung auf die Fahrbahn

hamburgize.com / Stefan Warda

hamburgize.com / Stefan Warda
Die Stadt Hamburg hat leider immer noch nicht eine zufriedenstellende Lösung für Radwege neben Bäumen gefunden, wenn nicht ein Ersatz durch Radfahrstreifen



Mehr . . . / More . . .:

1 Kommentar:

  1. also ich bin leidenschaftlicher radfahrer...billstedter und wohne billstedter hauptstraße.. aber ich werde niemals diesen radweg auf der straße nutzen...wozu auch wenn ich wie vorher auch den alten radweg nutzen kann. wenn man den verkehr beruhigen möchte hätte man anstatt diesen radweg zu planen lieber schöne bäume pflanzen können.

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