4. Januar 2017

Hamburg-Eimsbüttel: Veloroute 3 soll verlegt werden

Hamburg-Eimsbüttel: Cycle route to be shifted


Veloroute 3, Kaiser-Friedrich-Ufer: Seit rund zwanzig Jahren führt die Veloroute durch den Grünzug. Nun soll sie verlegt werden - © Stefan Warda


Laut eines Berichts des Eimsbütteler Wochenblatts soll die Veloroute 3 verlegt werden. Statt der bisherigen Führung entlang des Kaiser-Friedrich-Ufers soll die Veloroute zwischen Bogenstraße und Goebenstraße zukünftig über Mansteinbrücke und Bismarckstraße verlaufen. Ein Umbau der Kreuzung Mansteinstraße / Bismarckstraße ist dazu allerdings erforderlich, da der Radweg stadtauswärts sich bislang vor der Kreuzung in Luft auflöst.


Veloroute 3: Die geplante Linienführung über Mansteinbrücke und Bismarckstraße ist gestrichelt dargestellt


Der Radweg am Kaiser-Friedrich-Ufer soll zwischen Weidenstieg und Hoheluftbrücke in gleicher Breite wie bisher vorhanden bleiben. Ein neuer Radweg soll die Goebenbrücke mit der Heymannstraße verbinden.


Bismarckstraße: Zukünftig soll dort die Veloroute 3 entlangführen - © Stefan Warda

Bogenstraße / Bismarckstraße: Ende des Radwegs. Radfahrer müssen auf die Fahrbahn wechseln - © Stefan Warda

Bogenstraße / Bismarckstraße: Ende des Radwegs. Das Befahren des Gehwegs ist gemäß StVO auch dort verboten - © Stefan Warda


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3. Januar 2017

Hamburg: Edmund-Siemers-Allee soll einen Radfahrstreifen erhalten

Hamburg: Edmund-Siemers-Allee going to have a cycle lane


Edmund-Siemers-Allee, Universität - © Stefan Warda

Zweirichtungsradweg soll wegfallen

Laut einer Meldung des Abendblatts soll die Edmund-Siemers-Allee in diesem Jahr umgestaltet werden. Demnach soll ab August der Zweirichtungsverkehr vor dem Universitätsgebäude aufgehoben werden. Stadteinwärts sollen Radfahrer einen Radfahrstreifen auf der rechten Straßenseite neben der Verbindungsbahn erhalten. Stadtauswärts soll es bei einem Radweg bleiben, der jedoch nur noch als Einrichtungsradweg dienen soll.


Edmund-Siemers-Allee / Moorweidenstraße: Gefährlicher Engpass beim Wechsel quer durch die Baumreihe - © Stefan Warda

Edmund-Siemers-Allee / Moorweidenstraße: Das Überholen langsamer Radfahrer ist am unübersichtlichen Engpass wegen potentiellen Gegenverkehrs unmöglich - © Stefan Warda

 
Von dieser Maßnahme würden nicht nur Radfahrer, sondern auch Fußgänger profitieren. Denn bislang steht dem Fußgängerverkehr vor dem Universitätshauptgebäude nur ein 1,5 Meter schmaler Gehweg zur Verfügung. Während des Vorlesungsbetriebs an der Uni herrscht daher tagsüber immer dichtes Fußgängergedränge auf dem benutzungspflichtigen Zweirichtungsradweg. Häufig können gegenläufige Radfahrer einander nicht passieren, weil Fußgänger den Radweg blockieren. Mit der Einrichtung eines Radfahrstreifens auf der anderen Straßenseite würde sich die Situation vor der Universität spürbar entspannen.


Edmund-Siemers-Allee, Universitätsgebäude: Wildgeher auf dem benutzungspflichtigem "Radweg" - © Stefan Warda

Edmund-Siemers-Allee, Universitätsgebäude: Wildgeher auf dem benutzungspflichtigem "Radweg" unterbinden den geregelten Radgegenverkehr - © Stefan Warda


Zudem würde der Radfahrstreifen Radfahrern in Richtung Innenstadt Umwege und unnötige Wartezeiten ersparen. Bislang müssen Radfahrer aus Richtung Grindelallee auf dem Weg in die Innenstadt zweimal die Straßenseite wechseln, weil auf der rechten Straßenseite keine Radverkehrsanlage vorhanden ist. Die jeweiligen Straßenseitenwechsel sind leider mit zusätzlichen Wartezeiten verbunden - zum Vorteil des Autoverkehrsvorrangs.

Vom Radweg zum Gehweg zum Radfahrstreifen

Ehemals gab es auf der Bahnseite einen Radweg, der jedoch einer Fahrbahnerweiterung für einen noch besseren Autoverkehrsfluss zum Opfer gefallen war. Danach war für den verbliebenen Gehweg die Gehwegbenutzungspflicht angeordnet worden (VZ 240). Wegen Beschwerden von Fußgängern ordnete die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde die sog. "Servicelösung" an. Fortan waren Radfahrer auf dem Gehweg nicht mehr mit Fußgängern gleichberechtigt, sondern sie waren Gäste auf dem Gehweg und sollten im Schritttempo radeln. Vor etwa acht Jahren wurde den Radfahrern das Benutzungsrecht auf dem Gehweg entzogen. Alle Radfahrer mussten seitdem stadteinwärts die Straßenseite wechseln.


Edmund-Siemers-Allee / Bundesstraße: 1996 wurde der vormals gemeinsame Geh- und Radweg (VZ 240) in einen Gehweg mit Benutzungsrecht für Radfahrer umgewandelt - © Stefan Warda

Bundesstraße / Edmund-Siemers-Allee: Ab 2008 musste ab Edmund-Siemers-Allee die Straßenseite gewechselt werden - © Stefan Warda

Bundesstraße / Edmund-Siemers-Allee: Später kamen noch Drängelgitter zur Abwehr von Radfahrern hinzu - © Stefan Warda

Edmund-Siemers-Allee / Bundesstraße: Ab 2008 nur noch reiner Gehweg - © Stefan Warda

Edmund-Siemers-Allee / Bundesstraße: Ab 2009 eine zusätzliche Wegweisung für die Dauerumleitung - © Stefan Warda

Edmund-Siemers-Allee / Bundesstraße: Später weitere Drängelgitter - © Stefan Warda



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Hamburg-Altona: Friedensallee soll radverkehrsfreundlicher werden

Hamburg-Altona: Bi-directional cycling in Friedensallee coming soon


Friedensallee: Radfahrer sollen zukünftig entgegen der Einbahnrichtung bei den Zeisehallen radeln dürfen - © Stefan Warda


Noch immer ist die Friedensallee in Ottensen zwischen Bahrenfelder Straße und Behringstraße eine Einbahnstraße. Vorschläge zur Änderung dieses ärgerlichen Zustands hat es schon im letzten Jahrhundert gegeben. Eigentlich dürfte nichts gegen die Freigabe der Einbahnstraße für den Radgegebenverkehr sprechen, denn dieser Abschnitt der Friedensallee ist Teil einer Tempo-30-Zone. Nach Jahrzehnten erfolglosen Planens kommt endlich Licht am Ende des langen Tunnels in Sicht. Im Rahmen der geplanten Grundsanierung der Kreuzung Behringstraße / Friedensallee sollen auch die Lichtzeichenanlagen erneuert werden. Damit kann das für die Freigabe des Radgegenverkehrs notwendige Signal für die Radfahrer aus der Friedensallee in Richtung Norden spendiert werden.


Friedensallee: Was bislang noch verboten ist, soll zukünftig erlaubt sein - © Stefan Warda

Die Fahrgasse soll mindestens 4,15 Meter betragen. Die Maßnahme soll vorraussichtlich im zweiten Quartal diesen Jahres verwirklicht werden. Die Friedensallee soll Teil einer bezirklichen Veloroute werden.


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2. Januar 2017

Kopenhagen will mehr Parkmöglichkeiten für Cargo-Bikes anbieten

Kopenhagen to have more parking for cargo-bikes


© Stefan Warda


Die Stadt Kopenhagen will mehr Parkmöglichkeiten für Lastenfahrräder bereitstellen. Laut der Stadt Kopenhagen sollen etwa 20.000 Kopenhagener ein Lastenfahrrad oder einen Fahrradanhänger besitzen. Das entspricht etwa 5,2% aller Kopenhagener Haushalte. Ein Viertel aller Familien mit zwei Kindern soll ein Lastenfahrrad oder einen Fahrradanhänger besitzen. Ein Drittel von diesen soll  Lastenfahrräder oder Fahrräder mit Anhänger als Autoersatz nutzen.


© Stefan Warda

© Stefan Warda

© Stefan Warda


Um Nutzern von Cargo-Bikes sichere Abstellmöglichkeiten anzubieten, will die Stadt Kopenhagen spezielle Fahrradbügel für Cargo-Bikes aufstellen. Diese sollen vor allem dort zum Einsatz kommen, wo Fahrräder für längere Zeiträume abgestellt werden. Für das Kurzzeitparken, z.B. vor Supermärkten, sollen mehr markierte Parkstände für Lastenfahrräder ausgewiesen werden. Vor einigen Jahren testete die Stadt Kopenhagen Cargobikegaragen in Wohnstraßen im Stadtteil Vesterbro. Leider kamen diese Modelle nicht weiter zum Einsatz.


Kopenhagen, Verkehrsversuch mit Cargobike-Garage - © Stefan Warda

© Stefan Warda


Neue Fahrradbügel für Lastenfahrräder wurden zunächst in Østerbro getestet. Nun sollen sie auch in weiteren Stadtteilen aufgestellt werden. Neben öffentlichen Lastenfahrradstellplätzen bieten auch andere Einrichtungen Lastenfahrradparkmöglichkeiten an, wie z.B. private Einkaufszentren.



Kopenhagen, Fisketorvet: Fahrradparkhaus - © Stefan Warda

Kopenhagen, Fisketorvet: Fahrradparkhaus - © Stefan Warda




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1. Januar 2017

Hamburg: Neuer Radfahrstreifen in der Kellinghusenstraße dauerhaft durch Linienbusse blockiert

Hamburg: After renewal Kellinghusenstraße needs to be improved


"Radfahrstreifen" in der 2016 umgestalteten Kellinghusenstraße - © Stefan Warda


Nachbesserung erforderlich

Wie vorhergesehen ist der Umbau der Kellinghusenstraße nicht in allen Bereichen erfolgreich verlaufen. Die Überliegeplätze für die Busse neben dem Holthusenbad reichen nicht für alle dort endenden Buslinien. Schon zu normalen Verkehrszeiten muss ein Gelenkbus daher außerhalb des Buswartebereichs stehen - und parkt somit auf dem Radfahrstreifen. Radfahrer müssen daher zu beinahe jeder Gelegenheit vom Radfahrstreifen auf die Fahrspur Richtung Innenstadt wechseln, weil der Radfahrstreifen durch Busse blockiert ist. Damit ist der Umbau aus Sicht des Radverkehrs eine Fehlplanung und sollte korrigiert werden.


"Radfahrstreifen" in der 2016 umgestalteten Kellinghusenstraße - © Stefan Warda



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