3. April 2021

Hamburg: Neue Baustelle am Ferdinandstor wird Velorouten 5 und 6 beeinträchtigen

Hamburg: Railway bridges to be renewed

 

Zukünftige Velorouten 5 und 6, Ferdinandstor: Unter der Bahnbrücke - © Stefan Warda

 

Laut Abendblatt plant die Deutsche Bahn die Erneuerung bzw. den Ersatz der Eisenbahnbrücken am Ferdinandstor, die die Velorouten 5 und 6 überspannen. Die Brückenbauarbeiten sollen 2022 beginnen und bis 2025 andauern. Vorbereitende Baumaßnahmen an der Bahnstrecke und den Böschungen wurden schon eingeleitet. Radfahrende werden sicherlich auch von den Baumaßnahmen betroffen sein.

 

Velorouten 5 und 6, Ferdinandstor / Kunsthalle: Bahnbrücke über die Velorouten stadtauswärts - © Stefan Warda

Zukünftige Velorouten 5 und 6, Ferdinandstor / Kennedybrücke: Bahnbrücke über der Radverbindung stadteinwärts - © Stefan Warda

 

 

 

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2. April 2021

Hamburg: Umbau der Wellingsbütteler Landstraße verzögert sich

Hamburg: Redesign of Wellingsbütteler Landstraße is delayed

 

Wellingsbütteler Landstraße, Zustand vor rund zwanzig Jahren: Zwischen Bordkante und weißer Linie der benutzungspflichtige Fakeradweg, zwischen der durchgezogenen und der verblichenen weißen Linie Stehzeuge, zwischen Stehzeugen und Grundstückseinfriedungen der "Gehweg" - © Stefan Warda

 

Der ursprünglich für diesen Sommer vorgesehene Baustart an der Wellingsbütteler Landstraße soll sich verschieben. Die Bauarbeiten sollen nun im Frühjahr 2022 beginnen und bis zum Sommer 2027 abgeschlossen sein. In dieser Zeit werden dringend notwendige, umfangreiche Arbeiten an Trink- und Abwasserleitungen durch HAMBURG WASSER vorgenommen sowie Strom- und Gasanschlüsse erneuert. Der LSBG überarbeitet derzeit unter anderem auf Grundlage der im Herbst 2020 eingegangen Rückmeldungen aus einer Online-Beteiligung seine Planungen für eine mögliche Erneuerung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur. In enger Abstimmung mit den am Umbau beteiligten Leitungsunternehmen Gasnetz Hamburg, Stromnetz Hamburg und HAMBURG WASSER wurde der Zeitplan für die Umsetzung der gemeinsamen Bauleistung jetzt angepasst.

Der Baumbestand an der Wellingsbütteler Landstraße, die durch ihren Alleecharakter geprägt ist, soll weitgehend erhalten bleiben. Nach einer öffentlichen Online-Beteiligung im Oktober und November 2020 zum Bauabschnitt der Wellingsbütteler Landstraße zwischen Fuhlsbüttler Straße und Borstels Ende sollen die zahlreichen Beiträge und Anregungen derzeit weiterhin vom LSBG ausgewertet und in die Abwägung mit weiteren Stellungnahmen aus dem formellen Planungsprozess einbezogen werden. Die Anregungen und Hinweise sllen dabei von der Prüfung alternativer Führungen für den Radverkehr, der Schaffung sichererer Schulwege, der Anpassung bisher geplanter Fahrbahnbreiten und von Querungsmöglichkeiten für Rad- und Fußverkehr bis hin zur Bewahrung des Baumbestands und der Verkehrsführung während der Bauzeit, insbesondere der Erreichbarkeit von Klein Borstel, reichen. Für eine ernsthafte Prüfung und Abwägung all dieser eingegangenen Rückmeldungen sei es notwendig, den Baustart auf das Jahr 2022 zu verschieben.

Auch für die sich anschließende Planung im Abschnitt des Wellingsbüttler Wegs zwischen Borstels Ende und Rolfinckstraße im Bezirk Wandsbek sei eine Möglichkeit zur Online-Beteiligung vorgesehen, über die der LSBG rechtzeitig gesondert informiert will. Erste Planungen für diesen Abschnitt sollen noch im zweiten Quartal 2021 veröffentlicht werden.

 

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Steintorwall: Einer der unangenehmsten Fakeradwege Hamburgs nun beseitigt

Steintorwall: Less fake cycle tracks in Hamburg

 

Zukünftige Veloroute 9, Steintorwall: Neuer Radfahrstreifen - © Stefan Warda

 

Der Steintorwall wurde im Verlauf der zukünftigen Veloroute 9 eines Umbaus unterzogen. Zwischen Altmannbrücke und Steintorbrücke wurde der bisherige sehr schmale Radweg neben einem sehr schmalen Gehweg durch einen deutlich breiteren Radfahrstreifen ersetzt. Die bislang bekannten sehr unangenehmen Konflikte zwischen Radfahrenden und Gehenden werden durch die bessere Trennung der beiden Verkehrsarten vermieden. 

 

Zukünftige Veloroute 9, Steintorwall: Ehemaliger Fakeradweg - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 9, Steintorwall: Ehemaliger Fakeradweg - © Stefan Warda

Zukünftige Veloroute 9, Steintorwall: Ehemaliger Fakeradweg - © Stefan Warda

 

Wünschenswert wäre zudem noch eine deutliche Abgrenzung zum MIV. Da es keinerlei Raum für Stehzeuge in dem betroffenen Straßenabschnitt mehr hat, hätte der Radfahsrstreifen auch baulich - beispielsweise mittels Bordkante wie an Esplanade oder Hannoverscher Straße geplant oder im Bau - zur Fahrbahn abgegrenzt werden können, um so potentielles Wildparken zu verhindern.

 

 

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1. April 2021

Megaliner: Mit dem Halbtonner auf Hamburgs Radwegen

Megaliner: Longest cargo bike in Hamburg


Cargocycle Megaliner in Hamburg - © Stefan Warda

 

Die Mobilitätswende braucht Menschen wie Christian Rusche. Er fährt Hamburgs längstes Cargobike, welches auch auf Radwegen gefahren werden darf (insofern die Breite es zulässt). Der Fahrzeugbauingenieur entwickelte den über sieben Meter langen Nanuk Megaliner, der mit drei Europaletten oder 500 Kilogramm Zuladung anderen am Stau vorbei fährt. Sein Unternehmen Cargo Cycle betreibt einen Fuhrpark von sieben Lastenrädern, welche in Hamburg Waren ausliefern. Als Konstrukteur hofft er angesichts der Mobilitätswende auf einen Markt für seine Entwicklungen.

Die ZEIT porträtierte den Konstrukeur und Unternehmer.


Cargo Cycle - © Stefan Warda


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Veloroute 1 in Hamburg: Umbau der Thadenstraße soll nächsten Dienstag beginnen

Hamburg: Redesign of cycle route at Thadenstraße to start next Tuesday


Veloroute 1, Thadenstraße: Nadelöhr wegen Stehzeuge - © Stefan Warda

 

Der veloroutengerechte Umbau der Thadenstraße im Verlauf der "Veloroute" 1 soll Dienstag nach Ostern beginnen. Damit wird die Veloroute 1 in der Thadenstraße zwanzig Jahre nach ihrer Einrichtung endlich in einen Zustand versetzt, der dem Anspruch einer echten Veloroute gerecht werden wird.

Nach Zählungen des Bezirksamtes passieren täglich dreimal so viele Radfahrende wie Kfz-Verkehrsteilnehmende den Straßenabschnitt, der nun zum Umbau ansteht. Damit ist die besondere Berücksichtigung der Belange der Radfahrenden nicht nur gerechtfertigt. Der zu erwartende und gewünschte zukünftige Radverkehrsanteil bzw. das anvisierte zukünftige Radverkehrsaufkommen macht es umso dringlicher, die Thadenstraße endlich umzubauen.


Thadenstraße, Bauphasen - © Bezirk Altona

 

Die Umbauarbeiten sollen in vier Bauphasen unterteilt werden. In den jeweiligen Bauphasen soll die Thadenstraße jeweils abschnittsweise voll gesperrt werden. Aufgrund des engen Straßenraumes sollen für den Radverkehr in einigen Bauphasen Umleitungen eingerichtet werden. Der Fußverkehr hingegen könne jederzeit die Baufelder gesichert passieren.

Die erste Bauphase soll bis Juni 2021 den Abschnitt von der Bernstorffstraße bis zur Grundschule Thadenstraße umfassen. Der Umbau soll auch den Teil der Veloroute 1 über Beim Grünen Jäger bis zum Park auf dem Neuen Pferdemarkt umfassen. Die Bauarbeiten sollen bis voraussichtlich Ende 2021 abgeschlossen sein.

 

Zukünftige Veloroute 1, Thadenstraße - © Stefan Warda

 

Anlass des Straßenumbaus ist der Ausbau der Veloroute 1 im Rahmen des Hamburger „Bündnisses für den Radverkehr“. Die Veloroute 1, beginnend in der Innenstadt, führt durch die Neustandt und St. Pauli bis zur Bezirksgrenze Mitte / Altona an der Kreuzung Thadenstraße / Bernstorffstraße und soll zukünftig über Altona-Altstadt, Ottensen, Othmarschen nach  Rissen sowie bis zum Osdorfer Born verlängert werden.

Ziel des Umbaus ist die Umwandlung der Straße in eine Fahrradstraße. Um den Autodurchgangsverkehr weiter zu reduzieren, soll es zwei Einbahnstraßenabschnitte geben. Stadtauswärts soll die Thadenstraße zwischen Beim Grünen Jäger / Wohlwillstraße und Lerchenstraße / Brunnenhofstraße zur Einbahnstraße werden, stadteinwärts zwischen Bernstorffstraße und Brunnenhofstraße / Lerchenstraße. Radfahrende werden von den Einbahnregelungen ausgenommen sein. Zukünftig soll an den Kreuzungen Vorfahrt im Verlauf der Veloroute gelten.


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