![]() |
| © SRF |
SRF-Reportage zur Fahrradstadt Utrecht
"Wir wollen gesundes, städtisches Leben für alle"
"Man erreicht mit dem Velo alles innert einer halben Stunde"
Mehr . . . / More . . . :
- NDR Info: "Utrecht, die Fahrradhauptstadt der Niederlande"
- Neuer Maßstab: Die echte Fahrradstadt Utrecht wendet derzeit pro Einwohner und Jahr 100 Euro für den Radverkehr auf
- Utrecht: Dafne Schippersbrug soll dauerhaft winterfest werden
- Utrecht bei Regen
- Streit um "Fahrradsteuer" und Parkgebühren in Norderstedt - ein Vergleich mit Utrecht
- "Aktuell fehlt in Deutschland der politische Wille fürs Rad"
.

Dumm nur, dass ausgerechnet in der Randstad, also quasi rund um Utrecht/Amsterdam der Autoverkehr beständig ansteigt.
AntwortenLöschenÖkologisch gesehen ist das Konzept von flächensparsamer Radverkehr-Stauvermeidung in den Kernen bei gleichzeitigem Verzicht auf 'push' gegen den Autoverkehr gescheitert. Das Gleiche findet ja auch in der Metropolregion Kopenhagen statt: mehr separierter Radverkehr im Stadtkern, aber im ökologisch relevanten überregionalen Verkehr steigt der MIV beständig an (Fahrleistung ist halt vor allem Entfernungsabhängig, nicht einfach Wegezahlabhängig).
Dem fraglos sehr guten Greenwashing der NL PR-Kampagnen steht die traurige Realität des beständig anwachsenden MIV und Straßengüterverkehrs, sowie der fatale Ausbau der Autobahnen auf durchgängig 6 Spuren, etc. etc. entgegen.
Auch zB der 'Fahrradleuchtturm' Hovenring - bejubelt als Verkehrswendeprojekt - diente vorrangig der Erweiterung der von den Planer:innen gewünschten MIV-Kapazität. Aber es wird halt nicht auf das Asphalt-Monster unter dem 'Hovenring' geschaut, sondern die tolle separierte Rad-Infra beklatscht.
So wird das nichts mit 'Verkehrswende'.
Alfons Krückmann