03 Oktober, 2017

Hamburg: Radfahrstreifen für den Maienweg

Hamburg: Cycle lanes as compensation for fake cycle tracks at Maienweg
Aktualisiert um 17:11 Uhr



Der Maienweg wird derzeit zwischen Am Hasenberge und Ratsmühlendamm umgestaltet. Laut NDR sollen die Bauarbeiten bis in den Dezember andauern.Was vor vier Jahren beim Kreuzungsumbau Ratsmühlendamm / Maienweg / Brombeerweg / Erdkampsweg versäumt wurde, wird nun endlich nachgeholt. Die aus Richtung Brombeerweg in den Maienweg führenden Radwege sollen nicht mehr an den Bäumen oder Stehzeugen enden, sondern als Radfahrstreifen weitergeführt werden.


Maienweg / Ratsmühlendamm - © Stefan Warda

Maienweg / Ratsmühlendamm - © Stefan Warda

Maienweg - das Ende des Radwegs aus Richtung Brombeerweg - © Stefan Warda

Maienweg, Fakeradweg - © Stefan Warda

Maienweg, Fakeradweg - © Stefan Warda

Maienweg - der Fakeradweg - © Stefan Warda

Maienweg, Fahrbahn stadteinwärts: im Berufsverkehr gibt es regelmäßig Stau und lange Fahrzeugkolonnen. Deswegen ziehen viele Radfahrer das regelwidrige Gehwegradelm dem Fahrbahnradeln vor - © Stefan Warda


Problematisch war das bisherige Radwegende hinter der Kreuzung, weil keine sichere und gleichberechtigte Aufleitung auf die Fahrbahn bestand. Fast ausnahmslos alle Radfahrer fuhren bislang regelwidrig auf dem sehr schmalen Gehweg weiter, weil die Versorungsleitungstrasse, die als "Radweg" ausgegeben wurde, für Radfahrer ganzjährig unbenutzbar blieb.

Es bleibt zu wünschen, dass die beidseitig geplanten 1,85 Meter breiten Radfahrstreifen zukünftig von Wildparkern freigehalten werden. Zudem fehlt es an einer Weiterführung einer dauerhaft benutzbaren Radverkehrsanlage ab der Kreuzung Am Hasenberge in Richtung Alsterkrugchaussee / Innenstadt.


Maienweg: Abschnitt, der vorläufig unverändert bleiben soll - © Stefan Warda

Maienweg: Abschnitt, der vorläufig unverändert bleiben soll - © Stefan Warda

Weitere historischere "Radwege" konnten sich bislang auch noch im nicht weit entfernten Erdkampsweg halten. Doch auch diese scheinen in ihrer Existenz bedroht. Die noch zu besichtigenden Fakeradwegabschnitte zwischen Langenhorner Chaussee und Etzestraße / Wacholderweg konnten sich nur deswegen solange halten, weil die Straßenverkehrsbehörde das Wildparken darauf und dem Sicherheitsstreifen sowie das regelwidrige Gehwegradeln daneben seit Jahrzehnten duldete - im Auftrag der autogerechten Stadt Hamburg.



Erdkampsweg, Fakeradweg und dauerhaft geduldete Wildparker - © Stefan Warda

Erdkampsweg, Fakeradweg und dauerhaft geduldete Wildparker - © Stefan Warda




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