14 Oktober, 2016

Hamburg: Bezirksversammlung Eimsbüttel beschließt Tempo 30 für Eppendorfer Weg

Hamburg: Speed limit for Eppendorfer Weg in Eimsbüttel


Eppendorfer Weg / Osterstraße - © Stefan Warda


Nach dem Vorstoß im Bezirk Nord mit einer Tempo 30-Zone zwischen Löwenstraße und Lehmweg folgte für den Eimsbütteler Teil des Eppendorfer Wegs ebenfalls der Beschluß auf Einrichtung von Tempo 30-Zonen. Somit soll der Eppendorfer Weg zukünftig zwischen Eimsbütteler Chaussee und Lehmweg in mehrere Tempo 30-Zonen unterteilt werden, jeweils unterbrochen durch Fruchtallee, Mansteinstraße, Osterstraße und Hoheluftchaussee.


Eppendorfer Weg / Henriettenweg - © Stefan Warda


Offen bleibt nach dem Beschluß, ob der Straßenraum des Eppendorfer Wegs neu gestaltet werden soll. In weiten Teilen sind die Gehwegflächen erneuerungsbedürftig. Zudem dominiert eine übermäßige Anzahl an Stehzeugen das Erscheinungsbild des Straßenraums.


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Kommentare:

  1. Falls ein besorgter KFZ Lenker befürchtet, nun könne er nicht mehr zügig genug auf der Strasse vorankommen, lade ich ihn gerne bei mir um die Ecke nach Klein und Groß Flottbek ein: Dort gibt es ein riesiges Tempo-30 Areal ohne irgendwelche fühlbaren Auswirkungen auf das Tempo: 40-60km/h sind völlig normal und ich habe dort noch nie eine Kontrolle gesehen. Fußgänger huschen besser schnell über die Strasse und Radler achten lieber auf Lücken am Rand, in die sie zur Not schnell fliehen können - überholt wird dort gerne auf Tuchfühlung. Ich bin nur immer wieder erstaunt, dass von den Rudeln an ranfahrenden Schülern, die dort morgens kreuz und quer durch's Viertel fahren (und das auch bei weitem nicht regelkonform), offenbar noch kein einziger überfahren worden ist.

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  2. Wenn man erst die Millionen in Busbeschleunigungsprogrammen versenkt, diese dann anschließend durch Tempo 30 Zonen torpediert, und das alles OHNE den ÖPNV-Verkehr darauf vorzubereiten, die Arbeitnehmer, die dieses Land finanzieren und jetzt im Dauerstau stehen, rechtzeitig zur Arbeit zu bringen - dann beschört man den politischen Unmut herauf. Da empfehle ich das Märchen "Des Kaisers neue Kleider". Die Erkenntnis kommt immer spät und wird von den dummen Kindern ausgesprochen - um den Verstand der politisch handelnden ins rechte Licht zu rücken.

    Es ist leider nicht alles so einfach, wie es zunächst aussieht. E10 und Energiesparlampe sind gute Beispiele, wie Unverstand über die Gesamtzusammenhänge Flops erzeugen. Nicht zu verschweigen die Arroganz, mit der wenige die große Masse belehren müssen.

    Ich möchte auf jeden Fall wieder rechtzeitig zur Arbeit kommen, und unser Grundgesetz gibt mir den Rahmen, mich entsprechend zu entfalten. Dort steht nicht, wir müssen alle 30 fahren, nur weil wenige uns darüber belehren wollen.

    Ich bin deshalb dafür, das Geld alternativ in die Bildung unserer Kinder zu investieren. Damit gibt es zukünftig mehr gescheite Leute in dieser Stadt, die vielleicht mal über den Tellerrand schauen werden und sich nicht erstmal den Ast absägen, auf dem sie sitzen.

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