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28. Februar 2026

Hamburg: Reeperbahn soll dauerhaft Rad-/Busspuren erhalten - Baubeginn am Montag

 

 

Reeperbahn: Verkehrsversuch mit Pop-up-Radspur im Verlauf der jetzigen Radroute 1 - © Stefan Warda

 

Die Verkehrsversuche mit Radfahrstreifen auf der Reeperbahn seien laut Mobilitätswendebehörde bsialng erfolgreich verlaufen. Montag sollen die Bauarbeiten für eine Verstetigung der Spuren beginnen. 

 

2023 wurde auf der Reeperbahn ein Radfahrstreifen (mit Freigabe für HVV-Busse) stadteinwärts und im Jahr 2024 ein Radfahrstreifen (ohne Freigabe für HVV-Busse) stadtauswärts eingerichtet. Ziel der Verkehrsversuche sei gewesen, die Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs deutlich zu erhöhen und zugleich die Verkehrsabläufe auf der vielbefahrenen Hauptverkehrsstraße zu prüfen.

 

Radroute 1, Reeperbahn: Radfahrstreifen mit Freigabe für HVV-Fahrzeuge - © Stefan Warda

Radroute 1, Reeperbahn: Radfahrstreifen mit Freigabe für HVV-Fahrzeuge - © Stefan Warda

Radroute 1, Reeperbahn: Radfahrstreifen mit Freigabe für HVV-Fahrzeuge - © Stefan Warda

 

Beobachtungen, Fahrzeitmessungen, Unfallanalysen sowie eine Online-Befragung hätten gezeigt, dass sich die neue Radverkehrsführung bewährt habe und der Verkehrsfluss für Kraftfahrzeuge nicht gravierend gestört wurde. Die Zahl der Radfahrenden sei überproportional gestiegen, Konflikte zwischen Verkehrsteilnehmenden blieben seien selten und meist geringfügig geblieben. Die neue Radverkehrsführung habe sich daher bewährt und soll dauerhaft eingerichtet werden. Mit der Verstetigung soll zusätzlich der Radfahrstreifen für den Busverkehr in Fahrtrichtung stadtauswärts freigegeben werden.  

In den ersten Märzhälfte soll in Fahrtrichtung stadteinwärts umgebaut werden, ab der zweiten Märzhäfte bis Ende März soll die nördliche Straßenseite stadtauswärts umgebaut werden.

 

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20. Februar 2026

Wegen Dooringgefahr: Umbau von Lerchenfeld und Wartenau in Hamburg-Nord steht bevor

 

 

Wartenau 15: Fakeradweg im Dooringbereich - © Stefan Warda

 

Schmale Fakeradwege unmittelbar im Dooringbereich angrenzender Stehzeuge kennzeichnen das bisherige Angebot für Radfahrende entlang der Bundesstraße 5 am Lerchenfeld und der Wartenau. Anfang März sollen die Bauarbeiten für den Umbau von Lerchenfeld und Wartenau beginnen.  

Die Bundesstraße 5 soll im Bezirk Nord umgebaut werden. Betroffen ist aktuell der Abschnitt entlang Lerchenfeld und Wartenau zwischen Schürbeker Bogen und Wandsbeker Chaussee / Lübecker Straße. Für den Radverkehr wurden Hochbordradwege angelegt, die jedoch überwiegend unmittelbar im Dooringbereich angrenzender Stehzeuge verlaufen. Radfahrende können bei Nutzung der Fakeradwege keinen notwendigen Sicherheitsabstand zu Stehzeugen einhalten und würden bei sich plötzlich öffnenden Autotüren getroffen. Die Breite der Fakeradwege unmittelbar neben den Stehzeugen beträgt u.a. nur 1,25 Meter. Aufgrund eines Widerspruchsverfahren gegen die Radwegbenutzungspflicht ist diese derzeit nur noch im Lerchenfeld zwischen Uferstraße und Mundsburg angeordnet. 

 

Mit dem bevorstehenden Umbau sollen folgende Ziele verfolgt werden: 

  • Erhalt aller vier Fahrspuren (die Leistungsfähigkeit der Straße soll erhalten bleiben)
  • Radwege mit überwiegend 1,75 m Breite zzgl. Sicherheitsabstand
  • Stehzeugflächen nur dort, wo Sicherheitsabstände möglich sind
  • Erhalt aller Straßenbäume und drei zusätzliche Neupflanzungen
  • Entsiegelung und Schaffung neuer Grünflächen und Blühwiesen
  • Zwei neue Ladezonen, die nachts als Stehzeugflächen genutzt werden können 

Ein Teil der Stehzeugplätze soll entfallen, damit die vorgeschriebene Radinfrastruktur und ausreichend breite Gehwege hergestellt werden können. Zwischen neuen Radwegen und Stehzeugflächen soll ein Sicherheitsabstand von 0,75 m eingerichtet werden, um Dooring-Unfälle zu vermeiden. Von derzeit 58 Stehzeugplätzen sollen 20 wiederhergestellt werden. Zusätzlich sollen zwei Ladezonen entstehen, die zwischen 18 und 7 Uhr auch als reguläre Stehzeugplätze genutzt werden können. 

Die Bauarbeiten sollen nächsten Monat beginnen und bis ende April 2027 andauern. 

 

 

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Fakeradwegestadt Ahrensburg: Etwas weniger Rad- und Gehwegbenutzungspflicht

 

 

Ahrensburg, "Veloroute 3" in der Manfred-Samusch-Straße: Gehwegbenutzungspflicht jetzt aufgehoben (Aufnahme von November 2025) - © Stefan Warda

 

Nach Widerspruchsverfahren hat die Verkehrsaufsicht der Stadt Ahrensburg die Rad- bzw. Gehwegbenutzungspflichten in der Manfred-Samusch-Straße, der Fritz-Reuter-Straße und einem Teilabschnitt des Reeshoops aufgehoben. Radfahrende dürfen dort fortan die Fahrbahnen nutzen.

Die autogerechte Stadt Ahrensburg hat keine schönen Radverkehrsanlagen. Fast alle Radwege sind veraltet, holprig, z.T. schlecht erkennbar und überwiegend zu schmal. Viele verlaufen unmittelbar neben Stehzeugen im Dooringbereich. Die Benutzung solcher Fakeradwege wäre lebensgefährlich. Ein Mindestabstand von einem Meter zu Stehzeugen kann auf Ahrensburgs Fakeradwegen nicht eingehalten werden. Die Stadt hat sich seit der Novelle der Straßenverkehrs-Ordung von 1997 von sich aus nicht darum gekümmert, Veränderungen an bestehenden Fakeradwegen mit Radwegbenutzungspflichten vorzunehmen. Dennoch wurden vor wenigen Jahren sogenannte "Velorouten" eingerichtet: Die bestehenden schlechten Radverkehrsanlagen wurden mit Wegweisern ausgestattet, ohne diese baulich zu verbessern. Selbst die unbenutzbaren Fakeradwege der Hamburger Straße sind Teil der sogenannten "Veloroute 6", obwohl Radfahrende dort nur unter Lebensgefahr bzw. z.T. überhaupt nicht fahren können.

 

"Veloroute 3" in Ahrensburg, Manfred-Samusch-Straße / Klaus Groth-Straße: Radwegbenutzungspflicht jetzt aufgehoben - © Stefan Warda

"Veloroute 3" in Ahrensburg, Manfred-Samusch-Straße / Rathaus / Stadtbücherei: Radwegbenutzungspflicht jetzt aufgehoben - © Stefan Warda

"Veloroute 3" in Ahrensburg, Manfred-Samusch-Straße 9: Radwegbenutzungspflicht jetzt aufgehoben - © Stefan Warda

"Veloroute 3" in Ahrensburg, Manfred-Samusch-Straße / An der Reitbahn: Radwegbenutzungspflicht jetzt aufgehoben - © Stefan Warda



"Veloroute 3" in Ahrensburg, Manfred-Samusch-Straße / Rathausplatz: Gehwegbenutzungspflicht an Bushaltestelle jetzt aufgehoben - © Stefan Warda

"Veloroute 3" in Ahrensburg, Manfred-Samusch-Straße / Rathausplatz: Gehwegbenutzungspflicht jetzt aufgehoben - © Stefan Warda

"Veloroute 3" in Ahrensburg, Manfred-Samusch-Straße / Rathausplatz: Gehwegbenutzungspflicht an Parkscheinautomat jetzt aufgehoben - © Stefan Warda

"Veloroute 3" in Ahrensburg, Reeshoop / Fritz-Reuter-Straße: Radwegbenutzungspflicht jetzt aufgehoben - © Stefan Warda

"Veloroute 3" in Ahrensburg, Reeshoop 3-1: Radwegbenutzungspflicht an Bushaltestelle jetzt aufgehoben - © Stefan Warda

"Veloroute 3" in Ahrensburg, Reeshoop 1-3: Radwegbenutzungspflicht an Bushaltestelle jetzt aufgehoben - © Stefan Warda

"Veloroute 3" in Ahrensburg, Reeshoop 1-3: Radwegbenutzungspflicht an Bushaltestelle jetzt aufgehoben - © Stefan Warda

"Veloroute 3" in Ahrensburg, Reeshoop / Klaus-Groth-Straße: Radwegbenutzungspflicht jetzt aufgehoben - © Stefan Warda

"Veloroute 5" in Ahrensburg, Fritz-Reuter-Straße / Reeshoop: Radwegbenutzungspflicht jetzt aufgehoben - © Stefan Warda

 

Aufgrund des Engagements eines Ahrensburger Bürgers konnten vor wenigen Wochen die Rad- bzw. Gehwegbenutzungspflichten in folgenden Straßen aufgehoben werden:

  • Fritz-Reuter-Straße (etwa 4.500 Autos / Tag)
  • Reeshoop zwischen Fritz-Reuter-Straße und Klaus-Groth-Straße (ca. 3.000 Autos am Tag)
  • Manfred-Samusch-Straße (ca. 2.900 Autos am Tag)

Eine außerordentliche Gefahrenlage, die für eine Rad- oder Gehwegbenutzungspflicht vorliegen muss, war also nicht vorhanden gewesen. 

 

 

Fakeveloroute 6 in Ahrensburg, Hamburger Straße 131: Unbenutzbarer Fakeradweg mit Benutzungspflicht im Dooringbereich - © Stefan Warda

Fakeveloroute 6 in Ahrensburg, Hamburger Straße 111: Unbenutzbarer Fakeradweg mit Benutzungspflicht im Dooringbereich - © Stefan Warda

Fakeveloroute 6 in Ahrensburg, Hamburger Straße 37: Unbenutzbarer Fakeradweg mit Benutzungspflicht im Dooringbereich - © Stefan Warda

Fakeveloroute 6 in Ahrensburg, Hamburger Straße 39: Unbenutzbarer Fakeradweg mit Benutzungspflicht im Dooringbereich - © Stefan Warda

Fakeveloroute 6 in Ahrensburg, Hamburger Straße 43-41: Unbenutzbarer Horrorradweg mit Benutzungspflicht im Dooringbereich - © Stefan Warda

Fakeveloroute 6 in Ahrensburg, Hamburger Straße 43-41: Unbenutzbarer Horrorradweg mit Benutzungspflicht im Dooringbereich - © Stefan Warda

 

 

 

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12. Februar 2026

"Kein Recht auf günstigen Verkehrsfluss" - Eilantrag von "Rettet die Rodigallee" beim Verwaltungsgericht erfolglos

 

 

Rodigallee: Fakeradweg mit Benutzungspflicht - © Stefan Warda

 

 

Das Verwaltungsgericht Hamburg hat den Eilantrag der Aktivistinnen von "Rettet die Rodigallee" abgelehnt. Die Gruppe "Rettet die Rodigallee" wehrt sich gegen den geplanten Umbau von Rodigallee und Jüthornstraße und fordert auch in Zukunft einen maximal autogerechten Zuschnitt des Straßenraums. Die Aktivistinnen lehnen Verbesserungen für den Radverkehr ab und fordern u.a. das Beibehalten von vier Fahrspuren exklusiv für den MIV sowie von Stehzeugeplätzen auf dem Hochbord, welches Radfahrende und Gehende benachteiligt und gefährdet. 

U.a. sieht das Verwaltungsgericht für die Antragsteller, die eine erschwerte Erreichbarkeit ihrer Betriebe aufgrund des geplanten Umbaus befürchten, keine Verletzung subjektiver Rechte.



"Soweit für einige der Antragsteller geltend gemacht wird, die Erreichbarkeit ihres jeweiligen
Betriebs bzw. der Arztpraxis sei aufgrund des zu erwartenden höheren Stauaufkommens
erschwert, kann in Ansehung der dargelegten engen, in ständiger Rechtsprechung
angewandten Maßstäbe – die insbesondere gegenüber dem Straßenbau kein Recht auf
günstigen Verkehrsfluss hergeben – eine Verletzung potentiell einschlägiger subjektiver
Rechte ebenfalls nicht festgestellt werden."

 

Laut Abendblatt [€] wollen die Aktivistinnen nicht aufgeben und die nächsthöhere Instanz anrufen. 

 

Rodigallee: Fakeradweg mit Benutzungspflicht - © Stefan Warda

 

 

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8. Februar 2026

Hamburg-Altona: B+R am S-Bahnhof Bahrenfeld

 

 

Hegarstraße: Fahrradstellplätze - © Stefan Warda

 

Die Hegarstraße am S-Bahnhof Bahrenfeld bleibt seit dem Umbau zwischen Zöllnerstraße und Bahrenfelder Kirchenweg dem Rad- und Fußverkehr vorbehalten. Die kopfsteinpflasterfahrbahn wurde durch einen 3,50 Meter breiten Radweg mit Asphaltdecke ersetzt. 

Pendlern stehen nun neben Anlehnbügeln auch gesicherte Fahrradstellplätze zur Verfühung. Als weiteren Service soll es zukünftig eine Luftstation sowie Schließfächer geben. 

 

Hegarstraße / Bahrenfelder Kirchenweg: Fahrradstellplätze - © Stefan Warda

Hegarstraße: Fahrradstellplätze - © Stefan Warda

 

Die Kooperationsmaßnahme des Bezirksamts Altona und der P+R-Betriebsgesellschaft wurde im Rahmen des Förderprogramms „Klimaschutz durch Radverkehr“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit gut einer Million Euro gefördert. 

 

 

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Kein Winterdienst: Die mit dem "Deutschen Fahrradpreis" ausgezeichneten Radwege bis gestern unbenutzbar

  

 

Louise-Schroeder-Straße: Radweg gestern wegen Schnee und Eis immer noch unbenutzbar - © Stefan Warda

 

Mit "Deutschem Fahrradpreis" ausgezeichnete Radwege bei Schnee und Eis nicht benutzbar 

Die mit dem "Deutschen Fahrradpreis" ausgezeichneten Radweg entlang der Louise-Schroeder-Straße waren gestern aufgrund von Schnee und Eis immer noch nicht benutzbar. Ein Winterdienst ist auf diesen Radwegen nicht vorgesehen. 

 

Louise-Schroeder-Straße: Radweg gestern wegen Schnee und Eis immer noch unbenutzbar - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Walter-Möller-Park: Radweg gestern wegen Schnee und Eis immer noch unbenutzbar - © Stefan Warda

Louise-Schroeder-Straße / Nobistor: Radweg gestern wegen Schnee und Eis immer noch unbenutzbar - © Stefan Warda

 

 

Beim Fahren auf der einspurigen Fahbahn in Richtung Altona werden Radfahrende von Kampffahrenden in Autos - trotz Führerscheinpflicht - angehupt und bedrängt, z.B. durch rythmisches dichtes Auffahren. Die Situation entspricht so keineswegs einer "Fahrradstadt".

 

Louise-Schroeder-Straße / Walter-Möller-Park: Fahrbahnbenutzung neben unbenutzbarem Radweg führt zu agggressivem Verhalten bei Autofahrenden - trotz Führerscheinpflicht - © Stefan Warda

 

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27. Januar 2026

Hamburg: Neuer Schneefall, neue Winterdienstchancen - Radwege am Goch-Fock-Wall werden aber nicht geräumt

 

 

Gorch-Fock-Wall / Jungiusstraße: Ungeräumter benutzungspflichtiger Radweg unter der Schneedecke - © Stefan Warda

 

Nach erneutem Schneefall in Hamburg ist der Winterdienst der Stadtreinigung wieder im Einsatz gewesen. Der versprochene "Winterdienst auf Radwegen" am Sievekingplatz und auf dem Gorch-Fock-Wall ist wie immer ausgblieben. Wie üblich gab es dort einen Winterdiensteinsatz - jedoch neben den teilweise auch benutzungspflichtigen Radwegen auf den Gehwegflächen. Die Stadtreinigung weigert sich oder sieht sich nicht in der Lage die in Auftrag gegebene Winterdienstleistung auf den jeweiligen Radwegen auszuführen.

 

Radrouten7, Sievekingplatz / Glacischaussee: Ungeräumter Radweg unter der Schneedecke - © Stefan Warda

 

 

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26. Januar 2026

Hamburg-Eimsbüttel: Bezirksversammlung uneins über zukünftige Gestaltung der Frohmestraße

 

 

Frohmestraße, Fakeradweg an Bushaltestelle: Illegale Sondernutzungen engen den Gehweg auf weniger als ein Meter Breite ein, wodurch Gehende regelwidrig auf den "Radweg" ausweichen -  © Stefan Warda

 

 

Veraltete Fakeradwege im Schnelsener Geschäftszentrum warten auf Veränderung 

Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit Tempo 20, Tempo 30 und Schutzstreifen oder Einbahnstraße? Bislang konnten sich die Mitglieder der Bezirksversammlung nicht auf eine Variante für die Frohmestraße einigen. Die Geschäftsstraße im Zentrum des Stadtteils Schnelsen weist immer noch schmale und kaum benutzbare Fakeradwege auf. Insbesondere im Bereich der Bushaltestellen werden die Fakeradwege durch den Fußverkehr blockiert, weil u.a. der Gehweg als Wartebereich für Busfahrgäste blockiert ist. Der Fußverkehr weicht deswegen regelwidrig auf die Fakeradwege aus, wodurch der Radverkehr behindert wird.
 

 

Frohmestraße, Fakeradweg an Bushaltestelle: Das Straßenmobiliar behindert den Fußverkehr, der dadurch regelwidrig auf den "Radweg" ausweicht - © Stefan Warda

Frohmestraße, Fakeradweg an Bushaltestelle: Auch wenn kein Bus an der Haltebucht steht, halten sich Gehende oder Wartende auf dem "Radweg" auf - © Stefan Warda

Frohmestraße, Fakeradweg: Bedienen sich Kunden an den Geschäftsauslagen, weichen Gehenden regelwidirg auf den Radweg aus, wodurch Radfahrende behindert werden - © Stefan Warda

 

Radfahrende, die die Fahrbahn benutzen, sind leider oftmals viel zu eng überholenden HVV-Bussen ausgeliefert. Laut NDR nutzen sieben Buslinien die Frohmestraße. Bislang fehlt es an einer Lösung, bei der der Radverkehr angemessen berücksichtigt wird. 

 

Frohemstraße / A7, "Schutzstreifen": Der Linienbus überholt nicht mit dem erforderlichem Mindestanstand - © Stefan Warda

Bei der angestrebten Planungsvariante mit diesen Gefährdungsstreifen wären Radfahrende dauerhaft zu eng überholenden Bussen ausgeliefert - © Stefan Warda

 

   

 

 

 

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25. Januar 2026

Hamburg-St. Pauli: Radfahrstreifen auf Reeperbahn sollen im März verstetigt werden

 

  

Radroute 1, Reeperbahn / Spielbudenplatz: Rad-/Busspur - © Stefan Warda



Verkehrsversch erfolgreich - Radspuren sollen bleiben 

Im März 2026 sollen Bauarbeiten für die Radroute 1 auf der Reeperbahn anstehen. Die temporären Radfahrstreifen stadtauswärts Richtung Altona sollen für den HVV-Buslinienverkehr freigegeben und verstetigt werden. Die Pop-up-Radspuren stadteinwärts Richtung Osten sollen ebenfalls verstetigt. Die bislang gelben Markierungen im Rahmen des Verkehrsversuchs sollen durch weiße Markierungen ersetzt werden.

 

Reeperbahn vor Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn vor Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Detlev-Bremer-Straße vor Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Detlev-Bremer-Straße nach Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Hamburger Berg vor Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

Reeperbahn / Hamburger Berg nach Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

 

Hintergrund ist die Auswertung der Verkehrsversuche. Der Radfahrstreifen stadtauswärts sei "sehr gut" von Radfahrernden angenommen worden, stadteinwärts seien die Radverkehrsmengen überproportional angestiegen.

 

Reeperbahn / Talstraße nach Einrichtung der Radspuren - © Stefan Warda

 

Der vorhandene Hochbordradweg im Bereich Millerntorplatz bis Kleine Seilerstraße soll auf zwei Meter verbreitert werden. Ohne eine bauliche Trennung zum Gehweg werden Konflikte mit Gehenden jedoch weiterhin bestehen bleiben. 

 

Radroute 1, Reeperbahn 5-1: Hochbordradweg mit Konflikten mit Gehenden - © Stefan Warda

Radroute 1, Reeperbahn 1-5: Hochbordradweg mit Konflikten mit Gehenden - © Stefan Warda

 

Verbesserungen für die Kreuzung mit Zirkusweg / Helgoländer Allee / Millerntorplatz sind leider nicht geplant. Slalomführungen und Konflikte mit Gehenden werden somit bestehen bleiben.

 

Radroute 1, Reeperbahn / Zirkusweg: Hochbordradweg mit Konflikten mit Gehenden - © Stefan Warda

Radroute 1, Reeperbahn / Helgoländer Allee: Slalomradweg Richtung Millerntordamm mit Konflikten mit Gehenden - © Stefan Warda

 

 

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