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21. Februar 2026

Fahrradstadt Utrecht - "Das Velo ist hier der schnellste Weg ans Ziel"

 

 

© SRF

 

SRF-Reportage zur Fahrradstadt Utrecht 

 

 "Wir wollen gesundes, städtisches Leben für alle"

 "Man erreicht mit dem Velo alles innert einer halben Stunde"

 

 

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2 Kommentare:

  1. Dumm nur, dass ausgerechnet in der Randstad, also quasi rund um Utrecht/Amsterdam der Autoverkehr beständig ansteigt.
    Ökologisch gesehen ist das Konzept von flächensparsamer Radverkehr-Stauvermeidung in den Kernen bei gleichzeitigem Verzicht auf 'push' gegen den Autoverkehr gescheitert. Das Gleiche findet ja auch in der Metropolregion Kopenhagen statt: mehr separierter Radverkehr im Stadtkern, aber im ökologisch relevanten überregionalen Verkehr steigt der MIV beständig an (Fahrleistung ist halt vor allem Entfernungsabhängig, nicht einfach Wegezahlabhängig).
    Dem fraglos sehr guten Greenwashing der NL PR-Kampagnen steht die traurige Realität des beständig anwachsenden MIV und Straßengüterverkehrs, sowie der fatale Ausbau der Autobahnen auf durchgängig 6 Spuren, etc. etc. entgegen.
    Auch zB der 'Fahrradleuchtturm' Hovenring - bejubelt als Verkehrswendeprojekt - diente vorrangig der Erweiterung der von den Planer:innen gewünschten MIV-Kapazität. Aber es wird halt nicht auf das Asphalt-Monster unter dem 'Hovenring' geschaut, sondern die tolle separierte Rad-Infra beklatscht.
    So wird das nichts mit 'Verkehrswende'.
    Alfons Krückmann

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  2. Weil berufliche Strecken besonders subventioniert werden, ist es wenig attraktiv mehr Miete für eine teurere Wohnung in Arbeitsplatznähe zu bezahlen, das ist der Fehler. ALLE Menschen brauchen ein Klima- und Mobilitätsbudget vom Kind bis zum Senior, aber nicht reiche mit guten Jobs eine besonders hohe Kilometererstattung.

    Leider hat die Ampel es versäumt das Klimageld zu bezahlen, weil man angeblich eine IBAN nicht mit der Steuernummer verknüfen kann. Absurd.

    Die FDP ist daran hauptschuld, aber SPD und CDU mindestens genauso.

    Totalversagen auch der Medien.

    Übrigens: Pflegekräfte gehören zu den oberen 50% der Menschen in Bezug auf das Lohneinkommen. Reich ist man natürlich nur mit Vermögen und Rendite, aber die "arme Schwester", fährt Auto, weil es billiger ist als eine Arbeitsplatznahe Wohung.

    Das Wohnproblem und immer größere Wohnungen sind das Problem in den Städten. Wir brauchen mehr staatlichen Wohnraum wie in Ulm und Wien.

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