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27. September 2013

Ärger um Schutzstreifen

Trouble about Bike Lane


Soest, Jakobistraße - Schutzstreifen
Preisgekrönter Schutzstreifen in Soest


Die Stadt Soest wurde dieses Jahr ausgezeichnet mit dem Deutschen Fahrradpreis für die Markierung eines Schutzstreifens mitten auf der Fahrbahn einer innerstädtischen Straße. So viel Mut einer Kommune war der Jury die höchste Auszeichnung in der Kategorie Alltagsmobilität wert.

Die Stadt Rheinberg im gleichen Bundesland wagte nun ebenfalls einen Schutzstreifen nahezu mittig auf der einzigen Fahrspur zu markieren, damit Radfahrer ebenso wie in Soest den aus Sicherheitsgründen notwendigen Abstand zu parkenden Autos beim radeln einhalten und von folgenden Autofahrern beachtet werden. Und prompt hagelt es Protest.

„Es kann doch wohl nicht sein, dass auf einer Straße mit nicht einsehbaren Kurven ein Fahrradweg so angelegt wird, dass der für die KFZ-Spur verbleibende Rest der Straße an einigen Stellen nur noch 1,9 Meter breit ist.“

Ein Streifen zu viel? | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-rheinberg-xanten-alpen-und-sonsbeck/ein-streifen-zu-viel-id8490537.html#plx1880739587
„Es kann doch wohl nicht sein, dass auf einer Straße mit nicht einsehbaren Kurven ein Fahrradweg so angelegt wird, dass der für die KFZ-Spur verbleibende Rest der Straße an einigen Stellen nur noch 1,9 Meter breit ist.“

Ein Streifen zu viel? | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-rheinberg-xanten-alpen-und-sonsbeck/ein-streifen-zu-viel-id8490537.html#plx1880739587
„Es kann doch wohl nicht sein, dass auf einer Straße mit nicht einsehbaren Kurven ein Fahrradweg so angelegt wird, dass der für die KFZ-Spur verbleibende Rest der Straße an einigen Stellen nur noch 1,9 Meter breit ist.“

Ein Streifen zu viel? | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Es kann doch wohl nicht sein, dass auf einer Straße mit nicht einsehbaren Kurven ein Fahrradweg so angelegt wird, dass der für die KFZ-Spur verbleibende Rest der Straße an einigen Stellen nur noch 1,9 Meter breit ist.

Doch, in Soest kann dies sein. Aber dieses typische Revierhalten der Autofahrer ist bekannt: Mein Auto, meine Straße, mein Recht auf Parkplatz vor der Haustür. In Rheinberg braucht es wohl noch eine Eingewöhnungsphase. Selbst ohne Schutzstreifen müsste der Radfahrer ausreichend Abstand zu den parkenden Autos einhalten und nachfolgende Autos könnten ohnehin nie überholen, da für den Überholvorgang ein Seitenabstand von 1,5 Metern erforderlich ist. Dieser Platz fehlt nun einmal. Übrigens: Dürfen Autofahrer bei nicht einsehbaren Kurven mit unangepasster Geschwindigkeit fahren?

Wir wünschen der Stadt Rheinberg Durchhaltevermögen. Vielleicht winkt als Belohnung eine Auszeichnung . . .


„Es kann doch wohl nicht sein, dass auf einer Straße mit nicht einsehbaren Kurven ein Fahrradweg so angelegt wird, dass der für die KFZ-Spur verbleibende Rest der Straße an einigen Stellen nur noch 1,9 Meter breit ist.“

Ein Streifen zu viel? | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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