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29. September 2014

"Zum sicheren Radfahren gehört natürlich das Absteigen und Schieben auch dazu"

"Dismounting and walking belongs to safe cylcing, of course"

Aktualisiert am 29.11.2014
© hamburgize.com / Stefan Warda


Die Fehlplanung des Kreisverkehrs am Norderstedter Ochsenzoll erhitzt die Gemüter sowohl der Radfahrer, wie auch der Befürworter des fertiggestellten Projekts. Interessant wird es, wenn Radfahrer das Nichtvorhandesein von Radverkehrsführungen begrüßen und anderen Radfahrern vorschreiben wollen sich am Kreisverkehr als Fußgänger zu verhalten, vom Rad abzusteigen und das Rad zu schieben. Wieso wird so etwas nicht auch von Autofahrern verlangt?


© hamburgize.com / Stefan Warda


Wie schon mehrfach berichtet hat die große Kreuzung am Ochsenzoll in Norderstedt vor einem Jahr ein neues autoverkehrsgerechtes Kreuzungsbauwerk erhalten. Für den Autoverkehr gibt es einen Kreisverkehr mit Bypässen und einem zusätzlichen Tunnel, für Radfahrer wurde vorgesehen als Fußgänger Treppen zu steigen oder ggf. Auzüge (falls diese funktionieren) zu benutzen, einen Fußgängertunnel zu benutzen oder aber vor dem Queren der Zu- und Ausfahrten des Kreisverkehrs abzusteigen, sowie große Umwege um die Kreuzung zu bewältigen. Auch für Fußgänger gibt es zum Teil keine direkten Kreuzngsmöglichkeiten am Kreisverkehr.

Abendblatt-Leser Jürgen Heiman meint jedenfalls, dass Absteigen und Schieben zum sicheren Radfahrer dazugehören. Meint Herr Heiman damit, dass es am "Knoten Ochsenzoll" keine Radverkehrsanlagen gibt und Radfahren dort verboten sei? Herr Heimann, seien sich sich gewiss, dass Radfahren und zu Fuß gehen unterschiedliche Verkehrsarten sind. Fußgänger sind keine Radfahrer. Oder sind Autobesitzer, die zu Fuß gehen, auch gleichzeitig Autofahrer, ohne im Auto zu sitzen? Radfahrer brauchen für die Teilnahme am Straßenverkehr entsprechende Verkehrsräume. Falls es keine Radverkehrsführung gibt, müssen sie gemäß der StVO auf der Fahrbahn radeln, wie z.B. am "Knoten Ochsenzoll".


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Velogista: Berliner Startup für Schwerlasträder

Velogista: Startup for heavy duty cargo bikes

http://svenska.yle.fi/artikel/2014/08/26/berlin-paketcykeln-ska-ta-over


"Ich ersetze ein Auto" ist der Slogan, mit dem zahlreiche BULLITT-Lastenräder in einigen deutschen Städten unterwegs sind. Das Berliner Sartup-Unternehmen Velogista will die Kapazitäten von Lastenrädern über das Ladevolumen einspuriger Lastenräder deutlich erweitern. Mit zwei dreirädrigen Prototypen mit verstärkten Rahmen und einer Ladefläche, die einer Europalette entspricht, wollen die Berliner mehr Ladevolumen per Fahrrad transportieren und damit den städtischen Lieferverkehr revolutionieren.


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27. September 2014

Landungsbrücken: Radspuren ersetzen Fakeradwege

Landungsbrücken: Cycle lanes replace fake cycle tracks


© hamburgize.com / Stefan Warda


In wenigen Tagen können Radler an den Hamburger Landungsbrücken aufatmen. Die benutzungspflichtigen Fakeradwege zu beiden Seiten, die durch Bushaltestellen und Touristen erheblich eingeschränkt waren, sind Geschichte. Derzeit wird der Radverkehr im Baustellenberich mehr oder minder auf die Fahrbahn geleitet. Nach Abschluß der Bauarbeiten rollen Radler mit weniger Konflikten auf Radspuren vorbei am Gedränge vor einem der bekanntesten Hamburger Wahrzeichen. Die Passage im Verlauf der Veloroute 12 wäre dann - endlich dreizehn Jahre nach Eröffnung dieser Route - radverkehrstauglich und alltagsgerecht und verdient somit auch die Bezeichung "Veloroute".


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Veloroute 12 - alter "Radweg"-Verlauf

© hamburgize.com / Stefan Warda
"Veloroute" 12: Früherer Fake-"Radweg"

Es war ein Unding, die Einführung einer unbenutzbaren Veloroute zu verkünden. Velorouten sollten eigentlich die Hauptrouten des Hamburger Radverkehrsnetzes darstellen. Ihre Funktion sollte es sein den Radverkehr zu bündeln, also besonders komfortabel ausgebaut für eine größeren Radverkehrsstrom als üblich. Velorouten wären im Vergleich mit dem Autoverkehr quasi die Bundesstraßen und Ringstraßen. Doch niemand in Hamburg wäre auf die Idee gekommen den Autoverkehr der Ost-West-Straße über das Heiligengeistfeld zu leiten und gleichzeitig regelmäßig den Dom oder Public Viewing dort abzuhalten. Mit dem Umbau der Radverkehrsführung an den Landungsbrücken kann nochmals bestens verdeutlicht werden, welchen niederen Stellenwert der Radverkehr bislang in Hamburg hatte. Selbst Velorouten wurden jahrelang über unbenutzbare Fakeradwege geführt, die - welch ein Hohn - benutzungspflichtig deklariert waren.


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Veloroute 12: Neue Radverkehrsführung aus Richtung Altona

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Veloroute 12: Neue Radverkehrsführung aus Richtung Altona

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Veloroute 12: Neue Radverkehrsführung in Richtung Altona. Die B-Pflicht für den "Radweg" ist aufgehoben, Radler sollen vorerst auf die Fahrbahn ausweichen

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Veloroute 12: Neue Radverkehrsführung in Richtung Altona - der Radweg an der Touristenbushaltestelle wurde schon entfernt

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Veloroute 12: Alte Radverkehrsführung

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Veloroute 12: Alte Radverkehrsführung

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Veloroute 12: Alte Radverkehrsführung

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Veloroute 12: Alte Radverkehrsführung
 
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Pannen gehören selbstverständlich zu jeder Hamburger Baustelle



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26. September 2014

Gewöhnliche Baustellen

Ordinary road works in Hamburg

Aktualisiert am 27.09.2014
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Tangstedter Landstraße / U Langenhorn Markt: Der b-pflichtige Radweg wird zum Gehweg. Radfahrer sollen zu Fußgängern werden, wenn sie nicht zuvor an geeigneter Stelle auf die Fahrbahn gewechselt sind. Der Radwegzwang ist nichtig, da an der Baustelle keine Radfahrmöglichkeit besteht.

Gewöhnliche Straßenbaustellen bedeuten für Radler den Wechsel vom Radweg auf die Fahrbahn unter Missachtung des Radwegzwangs oder Wechsel der Verkehrsteilnahme: Vom Radfahrer zum Fußgänger. Im Gegensatz zur außergewöhnlichen Baustelle an der Fuhle bestimmt die gewöhnliche Baustelle das Stadtbild. Hier aktuelle Beispiele gewöhnlicher Baustellen.


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Tangstedter Landstraße / U Langenhorn Markt: Absteigen! Übrigens ist an der Baustelle an der Kreuzung Tangstedter Landstraße / Krohnstieg / Gehlengraben schon seit Jahren der Wurm drin. Liegt das etwa am zuständigen PK? [. . . und vor einigen Wochen]

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Poppenbütteler Weg / Lademannbogen: Absteigen auf dem b-pflichtigen Radweg. Wo ist die Aufleitung auf die Fahrbahn?

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Poppenbütteler Weg bei Müssenkoppel: Ende des benutzungspflichtigen "Radwegs": Ab auf die Fahrbahn!

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Poppenbütteler Weg bei Müssenkoppel: Ende des benutzungspflichtigen "Radwegs": Ab auf die Fahrbahn an zuvor geeigneter Stelle. Wo ist die Aufleitung auf die Fahrbahn?

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Vorsetzen - der umgekehrte Fall zum Beispiel Tangstedter Landstraße: Hier gibt es einen Engpass, bei dem der Gehweg verschwindet. Fußgänger dürfen hier aber nicht auf dem Radweg rumlaufen, doch eine wegweisung gibt vor diesen schmalen "Gehweg" neben dem benutzungspflichtigen Radweg zu nutzen. Die Flutschutzanlage zwischen Landungsbrücken und Baumwall ist gesperrt, alle Fußgänger nutzen diesen Bonsaigehweg. Bei schönem Wetter und am Wochenende ist wegen Kampfflaneruen auf dem Radweg kein Radeln möglich, trotz Benutzungszwangs. Radler müssen dann auf die Fahrbahn ausweichen. [Mehr zu dieser Dauerkampfbaustelle . . .
 
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Gehweg bei Vorsetzen und benutzungspflichtiger Zweirichtungsradweg

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Veloroute 1, Feldstraße / Glacischaussee: Obwohl es schon seit Jahren in der Feldstraße keinen Radwegzang mehr gibt, hat es an der Busstelle linksseitig einen befristeten Gehwegradelzwang. Dies schließt allerdings das Befahren der rechten Fahrbahnseite Richtung Neuer Pferdemarkt aus.

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Veloroute 12, Landungsbrücken: Keine gesicherte Aufleitung auf die Fahrbahn

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St. Pauli Hafenstraße / Helgoländer Allee: Unbenutzbarer "Radweg"
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Hoheluftchaussee 145: Radwegende vor Baustelle - alle Radler außer Kinder bis vollendetem zehnten Lebensjahr müssen auf die Fahrbahn


Beim Fahrradklima-Test 2012 vergaben die Hamburger die Note 5,17 für Radverkehrsführungen an Baustellen. Wie wird das Ergebnis für 2014 ausfallen?


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Lessingtunnel erhält Radspuren

Lessingtunnel with cycle lanes


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Der Lessingtunnel zwischen Ottensen und Altona ist alt, dunkel und dreckig. Wegen seines besonderen Charmes wird er gern für Filmaufnahmen als Kulisse genutzt. Bei vielen Radfahrern und Fußgängern ist derTunnel unbeliebt. Am einfachsten radelt es sich auf der Fahrbahn durch den Tunnel. Das geht schnell und unkompliziert. Viele Radler fürchten sich vor der Nutzung der Fahrbahnen. Stattdessen fahren sie auf dem mittig zwischen den Fahrbahnen gelegenen Gehweg durch den Tunnel. Doch zukünftig muss das nicht mehr sein. Die Stadt will den Radlern entgegenkommen.


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Seit letztem Wochenende bis einschließlich dem folgenden Wochenende werden die Fahrbahnen erneuert. Letztes Wochenende erhielt die südliche Fahrbahn Richtung Max-Brauer-Allee eine neue Asphaltdecke. Seitdem hat die Fahrbahn nur noch für eine Autospur Platz, denn für Radfahrer gibt es jetzt einen Radfahrstreifen. Am nächsten Wochenende wird die nördliche Fahrbahn erneuert. Hoffentlich profitieren auch dabei die Radler. Die überbreiten Fahrspuren ermöglichten bislang den zweispurigen Verkehr für Pkws. Am Ende der Fahrspuren müssen die Abbiegebeziehungen berücksichtigt werden. Daher werden Radspuren nicht auf voller Tunnellänge durchgezogen. Radler kommen aber mit Hilfe der neuen Radspur ein gutes Stück am Autostau vor der Ampel vorbei.


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25. September 2014

"The Good City" - Düsseldorfer Rathaus zeigt Kopenhagener Radverkehrsausstellung

Düsseldorf City Hall presents exhibition "The Good City" from Copenhagen


© www.duesseldorf.de
OB Thomas Geisel eröffnete die Ausstellung "The Good City" im Düsseldorfer Rathaus [© www.duesseldorf.de - Christoph Göttert]


"The Good City" ist die internationale Wanderausstellung des Kopenhagener Bicycle Innovation Labs. Sie ist vom 24. September bis zum 18. Oktober im Düsseldorfer Rathaus am Marktplatz 2 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr.

Oberbürgermeister Thomas Geisel erklärte zur Eröffnung: "Die Ausstellung setzt den Fokus auf die Herausforderungen, denen sich Kopenhagen als Fahrradstadt stellen muss und erforscht die Möglichkeiten, die das Radfahren als Plattform für Veränderung hin zu einer besseren Stadt mit weniger Verkehrsproblemen und mehr Platz zum Leben bietet." Die Wanderausstellung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Firmen, Umwelt- und Verkehrsinitiativen, Politiker und Touristen, die einen Schwerpunkt auf das Zusammenspiel zwischen Nachhaltigkeit und Radkultur in der Entwicklung der guten Städte der Zukunft setzen möchten. Sie liefert Anstöße für das Umsteuern in der Verkehrspolitik, das OB Geisel fordert. Kopenhagen will mit 50 Prozent Radnutzung zur besten Fahrradstadt weltweit werden. Das Bicycle Innovation Lab steuert dazu neue Ideen bei.
Größere Aufmerksamkeit, mehr Ressourcen, breitgefächertes Radweg-System, grüne Radrouten, breitere Radwege, Branding, Kampagnen und das erklärte Ziel, 50 Prozent der Kopenhagener täglich aufs Rad zu bekommen, haben dennoch keinen Durchbruch gebracht. Im Moment stagnieren die Zahlen bei 36 Prozent. Es sind also neue, gute Ideen gefordert, wenn Radkultur und Stadt sich positiv in der Zukunft entwickeln wollen. Es ist die Entwicklung solcher Ideen, die Bicycle Innovation Lab in der Wanderausstellung "The Good City" auch internationale Aufmerksamkeit verschaffen möchte.

Das Ziel der Ausstellung ist es, das Wissens- und Diskussionsniveau um Radfahren und Radkultur zu erhöhen sowie gleichzeitig die Verbindung zwischen der Entwicklung der Stadt und dem Verkehr in ihr deutlich zu machen. Im Radfahren liegt der Schlüssel zur Veränderung zu besseren Städten mit weniger Verkehrsproblemen und einem besseren Ort zum Leben, sagen die Ausstellungsmacher.

Anerkennung gebührt der Stadt Düsseldorf, die mit den Ideen aus Kopenhagen die Diskussion um lebenswerte Städte und den Stadtverkehr der Zukunft anregen möchte.


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24. September 2014

Papenhuder Straße: Anhaltendes Gejammer um heilige Stehzeuge

Papenhuder Straße: Trouble about incompatible car parking

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Parkplatz Papenhuder Straße: Sieht so eine lebenswerte Straße aus?

Die Planungen für bessere Radverkehrsanlagen, breiterte Gehwege und beschleunigte Linienbusse haben viele Kritiker auf den Plan gerufen. Die Medien schaffen den Automobilisten aus der Papenhuder Straße, die für den Erhalt unverträglicher Parkplätze kämpfen, viel Gehör.


Autodominanz

Heute dreht sich im Hamburger Abendblatt alles um Parkplätze. Schon jetzt sei "die Parkplatzsituation so angespannt", dass Kunden wegblieben, so eine Gewerbetreibende aus der Papenhuder Straße. Dabei hat es in der Papenhuder Straße weitaus mehr Platz für Stehzeuge als in vergleichbaren Einkaufsstraßen, da auf einer Straßenseite quer zur Fahrtrichtung geparkt wird. Im Vergleich mit Schulterblatt, Schanzenstraße, Mühlenkamp oder Lange Reihe ist die Papenhuder Straße derzeit überversorgt mit abgestellten Autos.

Vor wenigen Tages behauptete ein angeblicher Anwohner im Uhlenhorster Wochenblatt, es gäbe breite Fußwege in der Papenhuder Straße. Auch seien eltern in sorge um ihre Kinder. Sie wollten nicht, dass Kinder auf der "schmalen Papenhuder Straße" fahren müssten. Allerdings soll die Fahrbahn wegen Wegfall von 35 unverträglichen Parkplätzen, wieder breiter werden wie zu Zeiten des Straßenbahnverkehrs. Derzeit parken nämlich die Querparker halb auf der Fahrbahn und halb auf den eigentlichen Längsparkbuchten. Die Papenhuder Anwohner scheinen sehr bemüht und geschickt im Verdehen von Wahrheiten.


Wollen wir diesen Anwohnern glauben?

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Papenhuder Straße: Laut Anwohner seien dies "breite Fußwege"

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Laut Anwohnerin soll die Straße schmal werden. "Schmale Papenhuder Straße"? Um die gelb markierte Fläche soll die Fahrbahn breiter werden. Das für den Verkehrsfluss und die Sicherheit unverträgliche Querparken soll in die vorhandenen Längsparkbuchten reduziert werden. Die Straße soll quasi den gleichen Querschnitt wie der Hofweg bekommen


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Fuhle: Schmale Radstreiflein machen Kummer

Fuhlsbüttler Straße: Narrow bike lanes worry

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Radler wären extrem gefährdet, würden sie zukünftig auf diesem Radfahrstreiflein von Linienbussen derartig überholt

Mit einem ehrgeizigen Projekt wird derzeit nahezu die gesamte die Fuhlsbüttler Straße umgebaut. Zwischen Hellbrookstraße und Hebebrandstraße soll es beidseitig Radfahr- oder Schutzstreifen geben, weiter bis zum Ohlsdorfer Friedhof soll es leider weiterhin schmale Radwege neben Stehzeugen geben.

RadfahrGefährdungsstreifen

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Um einen Seitenabstand zum Radler auf dem Radfahrstreiflein von wenigstens 1,5 Metern einzuhalten könnte der Bus wegen der durchgezogenen Linie zum Gegenverkehr nicht überholen. Wird das zukünftig tatsächlich eingehalten?

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Erste Ergebnisse sind am Klinik-Quartier gegenüber Elligersweg erkennbar. Der neue Radfahrstreifen wird dort nur 1,40 Meter breit sein. Laut den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA), den in Deutschland gültigem Regelwerk für den Radwegebau, soll ein Radfahrstreifen jedoch 1,85 Meter breit angelegt werden. Zu schmale Verkehrsräume könnten im Betrieb zur Folge haben, dass Radfahrer auf dem Radfahrstreiflein vom motorisierten verkehr auf der angrenzenden Fahrbahn mit nicht ausreichendem Abstand überholt werden. Radfahrer sollen mit einem Abstand von 1,5 Metern überholt werden. Je schmaler der Radfahrstreifen, desto geringer der Spielraum für Radler. Sie werden eingezwängt zwischen Kantstein und überholenden Bussen. Bedenklich ist diese Situation angesichts des stetig zunehmenden Radverkehrs und immer beliebter werdenden Lastenfahrrädern oder Gespannen, also Fahrrädern mit Kinderanhängern. Diese sind in der Regel ein Meter breit und fahren bei dem schmalen Radstreiflein mit dem linken Rad auf der weißen Trennlinie zur Fahrbahn. Laut den ERA ist eine Kombination von Mindestbreiten für Kfz-Fahrstreifen und Radfahrstreifen unbedingt zu vermeiden. Der Fahrstreifen sollte daher die Regelbreite von 3,25 Meter auf keinen Fall unterschreiten.


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Auch der Schutzstreifen in Verlängerung des Radstreifleins lässt Probleme befürchten. An manchen Parkbuchten fehlt ein Sicherheitstrennstreifen zur Fahrbahn. Dafür ist aber die Parkbucht breiter gebaut. Werden die Stehzeuge nicht ordentlich abgestellt, fahren Radler auf dem Schutzstreifen im Dooringbereich - mit den bekannten Gefahren. Radfahrer müssten bei zu dicht am Schutzstreifen stehenden Autos den Schutzstreifen verlassen und auf die Fahrbahn ausweichen, um nicht gegen sich öffnende Autotüren zu fahren.


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Achtung: Dooring!

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Nach Sicherheitsaudit: Norderstedt will vermurksten Kreisverkehr nicht anpassen

Norderstedt refuses to improve bad roundabout

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Der vermurkste "Knoten Ochsenzoll" soll bleiben wie er ist


Der missratene Kreisverkehr am Ochsenzoll verstösst gegen zahlreiche Regelwerke. Für Radfahrer fehlen zahlreiche Wegebeziehungen. Baudezernent Bosse verlangt von Radlern im Kreuzungsbereich sich als Fußgänger zu verhalten und vom Fahrrad abzusteigen. Doch ohne echte Radwegeführungen für Radfahrer dürfen Radler trotz Benutzungspflicht über die Kreisfahrbahn radeln, da Schiebestrecken keine Radwege sind.


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Fußgängerüberwege (für Fußgänger!) sollen laut Norderstedter Verwaltung Radwege sein


Selbstherrliche Verwaltung: Der Kreisverkehr bleibt so missraten wie er ist 

Auf Initiative des ADFC ließ die Stadt ein Sicherheitsaudit für die bestehende Kreuzung durchführen. Das Audit deckte zahlreiche Mängel auf, die beseitigt werden müssten. Das Hamburger Abendblatt berichtet heute nichts Gutes aus Norderstedt. Laut der Verwaltung soll der Kreisel so bleiben wie hergestellt. Für Radler soll es keine durchgehenden Radverkehrsführungen geben, sondern weiterhin Schiebeabschnitte. Mutige Radler dürfen also weiterhin am "Knoten Ochsenzoll" auf der Fahrbahn radeln.


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Das soll ein Radweg sein laut Norderstedter Verwaltung
This should be a cycle track due to city of Norderstedt


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Seit heute: Abstimmen zum Fahrradklima

Vote for better cycle climate

https://survey.team-red.net/index.php/441565/


Seit heute bis zum 30. November kann für besseres Fahrrad-Klima im Rahmen des deutschlandweiten Fahrradklima-Tests abgestimmt werden.


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Außergewöhnliche Baustelle

Road works out of the ordinary

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Fuhle / Alsterdorfer Straße, Baustelle

Gewöhnlich müssen sich Radfahrer an Hamburgs Baustellen an extreme Verkehrsführungen und Schikanen einstellen. Radwege enden im Nichts, Radfahrer sollen sich in Fußgänger verwandeln oder mehrere Kilometer Umwege radeln. Das ist der Normalfall. Entsprechend fielen bisher die Bewertungen der Radfahrer beim Fahrradklima-Test aus. 2012 gab es die Note 5,17 für Radverkehrsführung an Baustellen, 2005 war es nur eine 5,35 und 2003 nur eine 5,45.


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Eine erfreuliche Ausnahme findet sich derzeit im Norden Hamburgs entlang der Fuhlsbüttler Straße. Zwischen Barmbeker Bahnhof und Ohlsdorfer Friedhof wird gebuddelt. Fast die gesamte Fuhle ist Baustelle. Während zwischen Drosselstraße und Hebebrandstraße Einbahnverkehr auf einer Fahrbahn Richtung Norden eingerichtet ist, hat es im nördlich angrenzenden Teil Zweirichtungsverkehr. Trotz der beengten Fahrgassen im Baustellenfeld dürfen Radler die Fahrbahnen benutzen. Alternativ ist das Radeln im Schritttempo auf den Gehwegen erlaubt, im Einbahnstraßenbereich sogar entgegen der Fahrtrichtung und selbst bei äußerst beengten Gehwegen. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme sind Verkehrsfluss und Erreichbarkeit entlang der Fuhle für alle Verkehrsteilnehmer gut geregelt - ein Vorbild für ganz Hamburg.


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Ganz anders dagegen die Sitaution an der Kreuzung Erdkampsweg / Hummelsbütteler Landstraße / Ratsmühlendamm, nur fünf Minuten Fußweg von der Baustelle Fuhlsbüttler Straße entfernt. Dort sind Radfahrer mit zahlreichen "Radfahrer absteigen"-Schildern konfrontriert, Radfahrer fühlen sich dort unerwünscht.


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