12 Mai, 2017

Hamburg: Anti-Terror-Schutzwall kreuzt benutzungspflichtigen Radweg

Hamburg: Fear of terror closes cycle track
Aktualisiert um 22:12 Uhr

Millerntordamm / Alter Elbpark: Abgesperrter benutzungspflichtiger Radweg - © Stefan Warda


Gefährliches St. Pauli: Terrorgefahr offenbar größer als Unfallgefahr auf der Fahrbahn

Der Radweg auf dem Millerntordamm hatte erneut wieder eine Absperrung. Nachdem die monatelang auf dem benutzungspflichtigen Radweg ruhende Baustelle vor wenigen Wochen abgebaut wurde, kreuzte seit Mitte letzter Woche ein Anti-Terror-Schutzwall aus Betonquadern den Radweg. Dadurch war die Benutzung des Radwegs unmöglich. Eine Umleitung war nicht eingerichtet gewesen. Radfahrer mussten deswegen wie im Fall der regelwidrig durchgeführten Baustelle auf die Fahrbahn des mehrspurigen Millerntordammes ausweichen. Die Gefahr eines Anschlages im Alten Elbpark war während des Hafengeburtstages offenbar größer als die Gefahr als Radfahrer auf der Fahrbahn des breiten Millerntordamms zu verunglücken.


Millerntordamm / Millerntorplatz, benutzungspflichtiger Radweg - © Stefan Warda

Millerntordamm / Alter Elbpark, Radwegblockade: An dieser Stelle mussten Radfahrer spätestens auf die Fahrbahn ausweichen - © Stefan Warda

Millerntordamm / Alter Elbpark: Wildradler wegen Anti-Terror-Wall auf dem benutzungspflichtigem Radweg - © Stefan Warda

Millerntordamm / Ludwig-Erhard-Straße, Radwegblockade und sich regelkonform verhaltender Radfahrer auf der Fahrbahn - © Stefan Warda


In Fahrtrichtung Innenstadt wurden Radfahrer ab dem KPMG-Gebäude in der Ludwig-Erhard-Straße mit Benutzungsverpflichtung auf den Radweg verwiesen. Die Betonquader waren am Montag wieder entfernt worden.


Letzten Montag wurde der Anti-Terror-Schutzwall abgeräumt - © Stefan Warda



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Kommentare:

  1. Als ob man die Dinger nicht (in Blickrichtung) links vom Radweg aufstellen hätte können. Man man man

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  2. Dies Legosteine haben aber durchaus Potenzial. Sollte es mal in Hamburg Protected Bike Lanes geben wären diese Elemente passende Begrenzer. Die könnten einen Anreiz bieten das Kraftfahrzeuge auf ihrer Fahrspur bleiben

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