22. April 2016

Hamburg: Neue Radverkehrsführung entlang der Kunsthalle fertiggestellt

Hamburg: New ways for cyclists replace former conflicted cycle track at Kunsthalle



Glockengießerwall - © Stefan Warda


Nach mehrmonatiger Bauzeit mit Umleitungen für den Radverkehr ist der Glockengießerwall entlang der Kunsthalle für Radfahrer wieder hergerichtet. Statt eines konflikträchtigen Radweges, auf dem es zahlreiche Fußgänger und Geisterradler gab, nutzen Radfahrer in Richtung Lombardsbrücke einen Radfahrstreifen. Der freie Rechtsaabbieger am Ferdinandstor wird nun ampelgeschützt gekreuzt. Vor dem Umbau war der Radverkehr gegenüber dem freien Rechtsabbieger zwar vorfahrtberechtigt, doch auf das Vorfahrtsrecht zu pochen war riskant.


Glockengießerwall Richtung Ferdinandstor

Radverkehrsführung am Glockengießerwall vor dem Umbau - © Stefan Warda

Neue Radverkehrsführung am Glockengießerwall - © Stefan Warda

Glockengießerwall - © Stefan Warda

Glockengießerwall - © Stefan Warda

Glockengießerwall - © Stefan Warda

Glockengießerwall - © Stefan Warda

Glockengießerwall - © Stefan Warda

Glockengießerwall - © Stefan Warda

Glockengießerwall / Ferdinandstor - © Stefan Warda


In Gegenrichtung zwischen Ballindamm und Raboisen ersetzt ebenfalls eine Radspur den früheren baulich schlecht ausgeführten Radweg. Leider führt die Radspur zwischen Ferdinandstraße und Raboisen über eine Reisebushaltestelle, die sehr gern von Kampfparkern genutzt wird. Radfahrer bleiben dann ggf. sogar im Stau auf den restlichen Fahrspuren stecken, wenn sie nicht regelwidrig auf Gehwege ausweichen. Regelwidriges Verhalten löst also weiteres regelwidriges Verhalten aus.


Glockengießerwall Richtung Hauptbahnhof

Glockengießerwall / Ballindamm - © Stefan Warda

Glockengießerwall - © Stefan Warda

Glockengießerwall - © Stefan Warda

Glockengießerwall - © Stefan Warda

Glockengießerwall - © Stefan Warda




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Kommentare:

  1. Ganz ehrlich, ich könnte mich mit den Radfahrstreifen anfreunden (insbesondere wegen des Bildes, welches mich an meine Zeit in Kopenhagen erinnert: https://4.bp.blogspot.com/-TbgyyM-1-TY/VxnfM2pvqpI/AAAAAAAAYVw/NUy-FjhPQpIn5xU0cEeIZjjeiAj7gaaGACLcB/s400/_20160422-Glockengiesserwall-05.jpg ). Allerdings fehlt mir dafür ein Bordstein als Begrenzung zu den KFZ. Der würde auch das Kampfparken verhindern. Ich meine damit allerdings wirklich nur einen Bordstein. Der Radfahrstreifen soll auf dem selben Level bleiben wie die Fahrbahn für KFZ. Was denkt ihr?

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    1. Dazu müssten die Radfahrstreifen deutlich breiter sein und ein Überholen der Radfahrer untereinander gefahrlos zulassen. Andernfalls ist es für Radfahrer zu gefährlich.

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  2. Bordstein links halte ich für gefährlich und unpraktisch. Verhindert z.B. sicheres Überholen und Ausweichen.

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    1. Sind wichtige Punkte. Aber ich sehe hier in Braunschweig nur allzu oft Busse direkt an Radfahrstreifen entlang fahren, manchmal sogar mit den Rädern auf der Begrenzung. Das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein. Ich komm nur auf keine tolle Alternative. Stattdessen Radwege (bei ordentlichem Kreuzungsdesign natürlich)?

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