09 Februar, 2016

Will Matthias Schmoock vom Abendblatt Hamburgs Radfahrer verunglimpfen?

Does Matthias Schmoock (Abendblatt) want to denigrate cyclists in Hamburg?


Eppendorfer Landstraße, Fakeradweg - © Stefan Warda


"Radelt doch mal auf den Radwegen" lautet eine Glosse von Matthias Schmoock im heutigen Abendblatt. Er will nicht verstehen, warum Radfahrer in manchen Straßen freiwillig auf das Befahren von Fakeradwegen verzichten, beispielsweise in der Eppendorfer Landstraße.

Herr Schmoock, haben Sie denn schon jemals versucht die Fakeradwege entlang der Eppendorfer Landstraße zu benutzen? Ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass die meisten Radfahrer regelwidrig neben den Fakeradwegen fahren, weil diese unbenutzbar sind? Und nur eine kleine Minderheit verhält sich regelkonform und fährt nicht auf den Gehwegen, sondern auf der Fahrbahn. Wussten Sie denn gar nicht, dass das Radfahren auf Gehwegen in Deutschland verboten ist, wenn es nicht ausnahmsweise durch entsprechende Verkehrszeichen erlaubt ist? Außerdem wurde zwischen Hegestieg und Haynstraße der "Radweg" entfernt. Seit letztem Jahr müssen Radler dort die Fahrbahn benutzen, und hoffen dort nicht von aggressiven Autofahrern bedrängt zu werden.

Nun zur Fischers Allee, in der Sie sich vermutlich auch durch Radfahrer auf der Fahrbahn gestört fühlen. Die Fischers Allee ist eine Tempo 30-Zone und hat überhaupt gar keine Radwege.

Ihre Glosse war vollkommen überflüssig.


Eppendorfer Landstraße

Eppendorfer Landstraße, Fakeradweg - © Stefan Warda

Eppendorfer Landstraße, Fakeradweg - © Stefan Warda

Eppendorfer Landstraße, Fakeradweg - © Stefan Warda

Eppendorfer Landstraße, Fakeradweg - © Stefan Warda

Eppendorfer Landstraße, Fakeradweg - © Stefan Warda

Eppendorfer Landstraße, Fakeradweg - © Stefan Warda

Eppendorfer Landstraße, Fakeradweg - © Stefan Warda




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Kommentare:

  1. Diese Glosse ist an Einfältigkeit kaum zu überbieten. Herr Schmoock hat weder Orts-, noch Sachkenntnis. Er hat sich mit diesem Artikel lächerlich gemacht.

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    1. ... aber jetzt haben schon tausende den Quatsch gelesen und fühlen sich in ihrer Meinung bestätigt. "Endlich hat jemand mal die Wahrheit gesagt!". Es wurde also Schaden angerichtet, den das Abendblatt nicht wieder korrigiert.

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  2. Ab wann wird die vorsätzliche Verbreitung von Fehlinformation zur Hetze?

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