03 Januar, 2016

Jahresrückblick 2015: Das waren die Themen auf hamburgize.com

Top themes on hamburgize.com last year


© Stefan Warda


Unter den 190 Posts auf hamburgize.com im Jahr 2015 stehen vier Hamburger Themen ganz oben. Ein Thema unter den fünf Spitzenreitern beschäftigte sich nicht mit Hamburg, sondern mit einem delikaten Planungsprojekt aus einer Nachbarstadt in Schleswig-Holstein.


Umbau der Grindelallee
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An fünfter Stelle steht der Umbau der Grindelallee. Entlang der Geschäftsstraße wurden unbrauchbare Fakeradwege ersetzt durch Radfahrstreifen oder breitere Radwege.









Umbau Fuhlsbütteler Straße
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An vierter Stelle steht der Umbau der Fuhlsbütteler Straße, der in mehreren Etappen erfolgte. Die meisten Fakeradwege wurden zurückgebaut und durch Radfahr- oder Schutzstreifen ersetzt. Im nördlichen Teil der Fuhle wurden die Gehwege extrem verschmälert, um die ehemaligen Fakeradwege durch breitere Bordsteinradwege zu ersetzen.





 "Knoten Ochsenzoll" in Norderstedt
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An dritter Stelle steht das Projekt "Knoten Ochsenzoll" in der Nachbarstadt Norderstedt. Für die radverkehrsunfreundlichste Verkehrsanlage Deutschlands hatte die Stadt Norderstedt den "Goldenen Pannenflicken 2014" verliehen bekommen.







 Langenhorner Chaussee
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An zweiter Stelle rangiert der Umbau der Langenhorner Chaussee. Die benutzungspflichtigen nicht existenten "Radwege" wurden beseitigt. Für Radfahrer gilt nun die Gehwegbenutzungspflicht. Die Fahrbahn war vom Umbau nicht betroffen. Lediglich die Nebenflächen wurden erneuert.






Fahrradstraße Harvestehuder Weg
© Stefan Warda
Ganz vorn an erster Stelle steht der anfangs missglückte Umbau des Harvestehuder Wegs im Verlauf der Veloroute 4 zu einer Fahrradstraße. Dieser Umbau soll ein erster Baustein des "Alsterachsen"-Projekts sein, zu dem der Ausbau der hoch belasteten Radverkehrsverbindungen rund um die Außenalster gehören soll.








Auf den weiteren Plätzen 6 bis 10 folgen:


























Beseitigung des Fakeradwegs in der Eppendorfer Landstraße









 

 Weiterentwicklung der Radverkehrsstrategie für Hamburg











 "Darth Vader" als vermeintlich vorbildlicher Radfahrer













Auf den Rängen 11 bis 20 folgen:

Geplanter Umbau des Klostersterns

Geplante Sperrung der Fußgängerzone Ottenser Hauptstraße für den Radverkehr

Umgestaltung der Großen Elbstraße

Umgestaltung von Feldstraße und Neuer Kamp im Verlauf der Veloroute 1

Designradwege auf der Lombardsbrücke

Radverkehr in Norderstedt

Radverkehrskonzept Wandsbek

CO2-Belastung durch Fußgänger an der Elbchaussee

Fußgängerzone Altonaer Poststraße

Geisterradeln in Hamburg



Unter den Berichten zum Radverkehr außerhalb Hamburgs ergibt sich folgende Rangfolge:


1. Norderstedt












2. Kopenhagen










 

 3. Essen












 4. Berlin












 5. München












6. Wuppertal












 7. Kleve












Gefährdungsstreifen
 8. Lünen












9. Köln










 

 10. Ahrensburg
















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Kommentare:

  1. Wenn wir schon mal bei einem Rückblick sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle für diesen Blog ganz herzlich bedanken. Einen so umfangreichen Überblick über die Radverkehrssituation in Hamburg kenne ich sonst nicht. Mir gefällt, dass neben der Nennung von groben und offensichtlichen Fehlern auch strukturelle Planungs- und Umsetzungsmängel aufgezeigt werden, die eine wirkliche Förderung des Radverkehr verhindern. Ich hoffe, dass unsere Politiker und Planer auch ´mal in diesen Blog schauen. Also nochmals vielen Dank für die viele Arbeit.

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  2. Auch von mir ein herzliches Dankeschön für die Einblicke in den Hamburger Radverkehr. Teils ist es mir (als nicht-mehr-Hamburger) zwar etwas zu ausführlich bzw. geht es mir zu sehr ins Detail - aber gut, das dürfte wohl auch normal sein ;-)
    Also, weiter so!

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