21 Oktober, 2015

Planung: Radfahr- und Schutzstreifen statt Fakeradwege

Planning: Cycle lanes replace fake cycle tracks


© hamburgize.com / Stefan Warda
Alte Wöhr - Der bröselige Radweg Richtung Stadtpark soll nächstes Jahr durch einen Schutzstreifen ersetzt werden


Das Bezirksamt Nord plant im nächsten Jahr die Fakeradwege entlang der Alten Wöhr komplett zu ersetzen. Der erste Bauabschnitt zwischen Fuhle und Fraenkelstraße wurde schon fertiggestellt. Nun soll der zweite Bauabschnitt erfolgen. Bislang gibt es in Richtung Stadtpark einen bröseligen schmalen Bordsteinradweg, in entgegengesetzter Richtung dürfen sogar noch Stehzeuge rechts vom schmalen Radweg die Radler gefährden. Beim Öffnen einer Stehzeugetür würden vorbeifahrende Radler womöglich auf die Fahrbahn gestoßen und ggf. anschließend von folgenden Fahrzeugen überrollt.


© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda


Die neuen Schutzstreifen sollen 1,25 Meter breit werden. Falls auf den 2,1 Meter breiten Parkstreifen korrekt eingeparkt wird, sollte der lichte Raum für den Radverkehr inklusive eines 0,5 Meter breiten Sicherheitsstreifens zwischen Stehzeugen und Schutzstreifen 1,75 Meter betragen. Bisher beträgt der lichte Raum für den Radverkehr auf dem alten Fakeradweg neben den Stehzeugen inklusive Kantstein etwa 1,15 Meter.


Risiko beim Radeln: Fakeradwege in der Dooringzone sollen durch Schutzstreifen ersetzt werden

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda

© hamburgize.com / Stefan Warda



Mehr . . . / More . . . :
.

1 Kommentar:

  1. Die Pläne sehen ganz gut aus. Aber bei der Kreuzung werden die Radfahrer mal wieder rechts von den Rechtsabbiegern geführt, sinnvoller wäre ein Qualifizierter Rechtsabbiegestreifen.
    Zudem wirkt die Kreuzung durch die vielen Markierungen, besonders die Aufstellflächen für indirektes Linksabbiegen, unübersichtlich. So tritt die wichtige, parallel verlaufende Furt in den Hintergrund. Zudem sind die Radfahrer- und Fußgängerfurten weiter auseinander, sodass Abbieger an 2 Stellen aufpassen müssen.
    Zuletzt wurden bei den Ausfahrten aus der Kreuzung 1,25m schmale Schutzstreifen neben einen 2,5m schmalen Fahrstreifen gelegt. Schutzstreifen sind ja generell recht schmal, aber hier werden durch die durchgezogene Mittelmarkierung enge Überholmanöver provoziert. Der erforderliche Raum, um Radfahrer zu überholen beträgt 4,25m, hier sind 3,75m vorhanden.

    AntwortenLöschen