06 Juni, 2015

Neue Radfahrstreifen auf der Glacischaussee

New cycle lanes along Glacischaussee
Aktualisiert am 07.06.2015

© hamburgize.com / Stefan Warda


Die Glacischaussee ist gezähmt worden. Die vormals sehr breite Fahrbahn, die zum "sportlichen" Fahren einlud, musste für Radfahrstreifen Platz machen. Die Abstände zu den Stehzeugen sind optimal. Abgesehen von der Aufleitung auf den Radweg am Millerntor bei der U-Bahnstation St. Pauli, der während des Hamburger Doms und anderer Veranstaltungen auf oder am Heiligengeistfeld permanent durch Fußgänger blockiert ist, eine gelungene Maßnahme.


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Leider endet der Radfahrstreifen am Millerntor auf dem Radweg, der bei Veranstaltungen eine Partyzone und daher kaum benutzbar ist. War den Planern gar nicht bekannt, dass am Millerntor regelmäßig Veranstaltungen stattfinden?

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Der entgegengesetzte Radfahrstreifen endet bei den Gerichten auch an einem früheren Radweg, es besteht jedoch Wahlfreiheit. Die Breitstrichlinie ist durchbrochen und lässt sonit das Fahrbahnradeln, z.B. das direkte Linksabbiegen, zu. Im Gegensatz hierzu wurde beispielsweise an der Fuhle die Wahlfreiheit ganz besonders deutlich hervorgehoben.


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Kommentare:

  1. Das sieht ja ganz schick aus. Aber warum werfden die Radfahrer vor der Kreuzung wieder rechts neben die Rechtsabbieger sortiert. Wollen/sollen die alle abbiegen? Glaube ich nicht. Also am Ende doch wieder Fahrten durch den toten Winkel.

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    1. Hinter der Kreuzung gibt es keinen Benutzungszwang, der anschließende "Radweg" ist dort am Wochenende und abends ohnehin unbenutzbar, und die folgende Kreuzug mit der Reeperbahn hat auch keinen Radwegezwang. Die Führung des Radstreifens auf den Fahrbahn ist daher absolut unverständlich. Hoffentlich wird das noch korrigiert!

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  2. Der Radfahrstreifen ist schön breit. Ich hätte das Ende in die Rechtsabbiegespur geleitet, also eine Mischspur für geradeausfahrende Radfahrer und Rechtsabbieger. Danach einfach eine Furt auf den Radweg.

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  3. Am Millerntor steht eine Bettelampel...ich bin hier bisher immer auf der Geradeausspur geblieben, weil man die Ampel meistens zu spät zum Betteln erreicht. Könnte man jetzt zwar immer noch machen - der Streifen ist nicht benutzungspflichtig, oder? - aber die Linienführung lädt Autofahrer dann natürlich mehr denn je zu "Erziehungsmaßnahmen" ein. Insofern eine Verschlechterung.

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