29. Juni 2015

Forsa-Umfrage: Radfahren in Deutschland ungefährlich

Survey: Cycling in Germany not dangerous


© hamburgize.com / Stefan Warda



Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, die das Abendblatt zitiert, ist Radfahren in Deutschland nicht sonderlich gefährlich. Bei Fahrradunfällen mit Verletzungen erlitten Radler zu 77% lediglich leichte Verletungen wie blaue Flecken oder Schürfwunden. Fünfzehn Prozent erlitten Verletzungen wie Knochenbrüche. Nur acht Prozent trugen schwere Verletzungen, wie Kopfverletzungen oder bleibende Schäden davon. Diese Zahlen stehen vollkommen diametral zu Aussagen von selbsternannten Sicherheitsexperten, wie z.B. Karl-Heinz Webels, Vorsitzender der Essener Verkehrswacht: "80 Prozent der Verletzungen bei Fahrradunfällen sind Kopfverletzungen." Schürfwunden und blaue Flecken gibt es wohl nicht ausschließlich am Kopf, Schürfwunden wohl eher an den Händen, blaue Flecken eher am Gesäß oder dem Becken. Mit dem Ergebnis der Forsa-Befragung wird endlich der Panikmache um Kopfverletzungen entgegengetreten. Der Kopf ist beim Radfahren also relativ sicher, ähnlich wie in den Niederlanden, wo es beim Alltagsradverkehr keine Helme braucht.


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Kommentare:

  1. Wobei eine Umfrage nicht unbedingt Repräsentativ ist. Tote können nur schlecht an einer Umfrage teilnehmen und wie viele Teilnehmer die Umfrage hat, ist auch unklar. Der verlinkte Artikel ist leider nicht lesbar. Anmeldung erwünscht.

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  2. Falls Sie den Artikel des Hamburger Abendblatts meinen, können Sie die Headline kopieren und über Google suchen, von dort Sie können den Artikel dann frei lesen.

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