19 Februar, 2014

Burgstraße: Autos machen Platz für Radspur

Burgstraße: Cars Give Way for Cycle Lane

© hamburgize.com / Stefan Warda


In der Burgstraße hat es seit wenigen Monaten eine neue Radspur Richtung Norden. Zwischen Hammer Landstraße und Bethesdastaße können Radler nun bequem am Stau vorbeiradeln.

Die Burgstraße hatte in diesem Streckenabschnitt bislang nur einen einseitigen Radweg, der bis vor wenigen Jahren für den Zweirichtungsverkehr benutzungspflichtig war. Das Radeln auf der linken Staßenseite war mit Umwegen, lästigen Wartezeiten und zusätzlichen Gefahren an den Kreuzungen verbunden. Der linksseitige Radweg war zudem zu schmal für den Zweirichtungsverkehr. Zwar ist der Benutzungszwang vor wenigen Jahren gefallen, sodass auch auf der Straßenseite ohne Radweg auf der Fahrbahn gefahren werden durfte. Mit der Radspur geht es bei zähfließendem Verkehr jedoch deutlich angenehmer voran. Für unsichere Radler bietet sie zudem einen eigenen Raum, auf dem sie von überholenden Autos unbehelligt bleiben. Radler müssen dort keine Angste haben, den schnelleren Autos im Weg zu sein.

Zukünftig wird die geplante Veloroute 13, der innere Veloroutenring, entlang der Burgstraße verlaufen.


Radspur Burgstraße

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Burgstraße / Hammer Landstraße vor dem Umbau -  mit einseitigem Zweirichtungsradweg

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Burgstraße / Hammer Landstraße 2013 vor dem Umbau -  mit einseitigem Radweg ohne Benutzungszwang

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Burgstraße / Hammer Landstraße: Durchstoß der Radspur 2014

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Burgstraße / Hohe Landwehr vor dem Umbau

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Burgstraße / Hohe Landwehr nach Einrichtung der Radspur

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Burgstraße / Hohe Landwehr vor dem Umbau

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Burgstraße / Hohe Landwehr nach Einrichtung der Radspur

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Burgstraße nach Einrichtung der Radspur

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Burgstraße nach Einrichtung der Radspur

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Burgstraße / Bethesdastraße nach Einrichtung der Radspur



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Kommentare:

  1. Der Radfahrstreifen ist zwar ein Fortschritt aber eine wichtige Frage stellt sich mir: Warum kurz vor der Bethesdastraße wieder die Aufleitung auf den "Radweg"? Dieser ist zwar erstmal nicht benutzungspflichtig, durch die Linienführung wird man aber praktisch zwangsaufgeleitet. Rechtlich einwandfrei wäre es, wenn die Linien ohne die Verschwenkung einfach ausliefen. Wer ängstlich oder unsicher ist, könnte dann freiwillig auf den "Radweg" auffahren, alle anderen Radler auf der Fahrbahn bleiben.

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    1. Du darfst ja weiter auf der Fahrbahn bleiben, nur nicht die durchgezogene Linie überfahren, es sei denn die Radspur ist gerade zugeparkt an der Stelle. Aber ich stimme Dir zu, ein Manko oder Schönheitsfehler.

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  2. Und: einfach mal in der Rush-Hour an genau dieser Zwangsaufleitung stehen und zugucken:
    bei jeder 3. Rotphase der Fußgängerampel scheren Autos aus der Schlange aus, fahren über den Radfahrstreifen bis an den Haltestrich an der Fußgängeramel vor. Denn gerade dieser Bereich dort vorne ist so breit, dass sich 2 Autos nebeneinander aufstellen können.

    Wenn nun der erste Autofahrer vorne "pennt" und nicht rechts rüber fährt, fühlen sich einige berufen, von hinten kommend diesen Platz einzunehmen.

    Ich warte nur darauf, eines Tages dort an dieser Stelle von einem Vollpfosten abgeräumt zu werden. Vermutlich bin ich dann selbst schuld, weil ich keinen Helm trage und hätte sehen müssen, dass da einer über den Radfahrstreifen nach vorn will!

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