4. Juni 2013

Polizeieinsatz: Ältere Autofahrer zeigten sich rücksichtsloser gegenüber Radfahrern

Best Practice: Hamburg Police for Cyclists Safety


Abstand halten! - © Stefan Warda


Eine vorbildliche Aktion für die Sicherheit der Radfahrer führte die Polizei in Hamburg-Niendorf durch. Im Rahmen der Sicherheitsaktion "schon gecheckt", die dieses Jahr für ausreichenden Abstand beim Überholen zwischen Autos und Radlern appellierte, machten Polizisten Eigenversuche auf Straßen, in denen die Radwegbenutzungspflicht aufgehoben ist. Einige Beamte radelten in zivil auf der Fahrbahn und ließen sich von Autofahrern überholen. Innerhalb von neunzig Minuten winkten die Beamten siebzehn Autofahrer raus, die entweder hupten und / oder mit zu geringem Abstand überholten. Alle waren schon mehr als vierzig Jahre im Besitz ihrer Führerscheine.
Wir wünschen uns weitere solcher Polizeieinsätze.


"Mit Abstand besser ans Ziel" - © Stefan Warda



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Kommentare:

  1. "Wir wünschen uns weitere solcher Polizeieinsätze."
    Tun wir das?
    Ich wünsche mir, dass das Gehupe und Gedrängel einiger Autofahrer aufhört.
    Und ich wünsche mir, dass die Polizei viel öfter den Verkehr beobachtet und sich dann nicht nur auf einzelne Fehlverhalten konzentriert sondern möglichst alles (im Rahmen ihrer Kräfte) ahndet.

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  2. Absolut geil das ist abschreckung wie ich sie mir gerne regelmäßig und flächendeckend vorstelle.

    Zudem noch eine gesetzes änderung die die strafen bei verstößen nach dem monatlichen einkommen und vermögen des täters bemisst wie in dänemark oder Finnland.
    Zudem erhöhung der strafen auf empfindliche höhen um wiederholungen auszuschließen.
    Das wäre perfekte verkehrserziehung der immer rücksichtsloser werdenden Auto monsters.

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  3. Ich wünsche mir solche Polizeieinsätze auch in Lüneburg und seinen Vororten.

    Ich bin schon einmal in Lüneburgs Innenstadt als Linksabbieger auf der Fahrbahn (einen Radweg gibt es dort nicht) von einem SUV-Fahrer überholt (!) und mit dem rechten Außenspiegel am Lenker touchiert worden.

    Ein andermal wurde ich in Reppenstedt von einem Mercedes-Fahrer (größeres Modell) zuerst an den Bordstein abgedrängt und dann aggressiv durch das heruntergefahrene Fenster auf der Beifahrerseite bepöbelt.
    Dass ich wegen seines rücksichtslosen Verhaltens fast gestürzt bin, war im völlig egal. Meine Hinweise auf Verkehrsregeln ebenfalls. Er war der Meinung, ich müßte auf einem 1,4 Meter breiten Gehweg mit "Radfahrer frei"-Beschilderung in Gegenrichtung fahren und hätte nichts auf der Fahrbahn verloren.

    Vielleicht wäre es hilfreich, solchen Zeitgenossen zur Belohnung einen autofreien Tag zu verordnen.

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