03 September, 2012

Kein Radelvergnügen beim "Alstervergnügen" - Straßenverkehrsbehörde zeigt kein Interesse Radverkehr zu führen, aber Autoverkehr

No cycle fun to Alster fun - Authority has no interest to guide cycle traffic but car traffic


hamburgize.com / Stefan Warda
Alstervergnügen: Benutzungspflicht endet vor der Kreuzung - keine akzeptable Lösung für den Radverkehr

Auf dem Radweg am Ferdinandstor sind auffallend viele Geisterradler unterwegs. An der Kreuzung mit der Lombardsbrücke dann die Auflösung: Es ist wieder Alstervergnügen auf dem benutzungspflichtigem Radweg - ein Problem für Radfahrer z.B. aus Richtung Außenalster zur Innenstadt. Der Autoverkehr ist nicht betroffen, alle Fahrspuren stehen offen. Doch den Radverkehr aus Richtung Außenalster zwingt die Straßenverkehrsbehörde wie gewohnt per Benutzungspflicht auf den Radweg Richtung Lombardsbrücke / Ballindamm, aber vor der Kreuzung lässt die Behörde per Verkehrszeichen das Ende der Benutzungspflicht verkünden. Gegenüber ist der Ballindamm für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt, Kfz können jedoch ungehindert nach links zum Glockengießerwall abbiegen. Wie auch alle Jahre zuvor aber geht das für Radfahrer nicht, denn der benutzungspflichtige Radweg gegenüber, über den links Richtung Glockengießerwall abgebogen wird, ist nun Volksfestfläche. Ärgerliches Ergebnis: Die Straßenverkehrsbehörde führt Radfahrer mitten in eine große Straßenkreuzung auf einem benutzungspflichtigen Radweg und lässt sie dort ohne weitere Verkehrsführung im Stich - eine gefährliche Situation. Fazit: Der überwiegende Teil der an der Kreuzung gestrandeten Radfahrer mutiert zu Geisterradlern und fährt falsch herum um die Kreuzung. Ein anderer Teil fährt in die Kreuzung hinein und versucht auf der Fahrbahn ungeregelt ohne Signale nach links abzubiegen. Dabei kann es jedoch zu gefährlichen Unfällen mit den Autos aus Richtung Ballindamm kommen, die mit hohem Tempo in die Kreuzung hineinfahren. Beim Alstervergnügen zeigt sich Hamburg alljährlich immer noch ganz besonders von seiner häßlichen Seite als die autogerechte Stadt.

Wer bei seiner Fahrt mit dem Rad am Ferdinandstor und der Lombardsbrücke ohnehin das Alstervergnügen auf seinem Plan hat, der fährt umsichtig rechtzeitig vor dem Ende der benutzbaren Radwege trotz der Radwegbenutzungspflicht auf die Fahrbahn, damit er sicher über die Kreuzungen kommt. Auch im Jahr 2013 wird es wieder ein Alstervergnügen geben und die Straßenverkehrsbehörde wird sich nicht um den Radverkehr kümmern - wir sind hier ja nicht in Kopenhagen, sondern schließlich in Hamburg.

hamburgize.com / Stefan Warda
Warum so ungewöhnlich viele Geisterradler? - Es ist doch Alstervergnügen!!
hamburgize.com / Stefan Warda
Alstervergnügen am Ferdinandstor: Ohne straßenverkehrsbehördliche Regelung fahren die meisten Radfahrer als Geisterradler in die Kreuzung.

hamburgize.com / Stefan Warda
Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren . . .

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Alstervergnügen am Ferdinandstor: Einge wenige Radfahrer wagen es aber ungeregelt in die Kreuzung auf der Fahrbahn hineinzufahren, Dank der unfähigen Straßenverkehrsbehörde.


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