7. Oktober 2011

Hamburgs Radwege: Erfreuliche Neuigkeiten

Hamburg cycle tracks: Welcome news

Neues für den Radverkehr
News for cyclists

In der Hamburger Innenstadt gibt es einige wenige kleine Neuerungen zu den Radverkehrsanlagen zu vermelden. Im Bau befinden sich noch zukünftige Radfahrstreifen am Baumwall. Derzeit wird auf der Nordseite des Baumwalls noch der Verkehr Richtung Innenstadt umgeleitet, aber am Fahrbahnrand gibt es schon die Markierungen der neuen Radfahrstreifen.


Baumwall, zukünftiger Radfahrstreifen
Baumwall, later cycle lane


Baumwall, vormaliger Slalomradweg
Baumwall, former slalom-cycle track


Baumwall, zukünftiger Radfahrstreifen neben zukünftiger Bushaltestelle (Hamburger Busbucht)
Baumwall, later cycle lane left to later bus stop

Baumwall, vormaliger Slalomradweg
Baumwall, former slalom-cycle track


In der Rathausstraße geht es nunmehr exklusiv für den Radverkehr  auf einer eigenen Radspur geradeaus Richtung Speersort. An der Kreuzung mit der Schmiedestraße gibt es dazu eine separate Ampel für Radfahrer.

Rathausstraße, neue Radspur
Rathausstraße, new cycle lane

Rathausstraße, neue Radspur
Rathausstraße, new cycle lane with traffic light for cyclists

In der Domstraße wurden ebenfalls für eine kurze Strecke Radfahrstreifen eingerichtet.

Domstraße / Speersort, neuer Radfahrstreifen
Domstraße / Speersort, new cycle lane

Speersort, etwas unglückliches Ende des Radfahrstreifens für geradeaus fahrende Radler
Speersort, miserable end of the new cycle lane

Speersort historisch: Früher gab es in Hamburg "Radfahrstreifen" nur auf Gehwegen - schnell eine weiße Linie aufgemalt und fertig war ein neuer "Radweg" und dazu noch unschlagbar billig. So kam Hamburg zu der sagenhaften Zahl von 1800 km "Radwegen".
Speersort historically: Previously in Hamburg "cycle lanes" had been only on sidewalks - quickly painted a white line and a new "cycle track" was created, and still incredibly cheap. So Hamburg came to the legendary figure of 1800 km of "cycle tracks".

Kommentare:

  1. Wenn auch Schutzstreifen nicht das Maß aller Dinge sind, so ist das doch ein klitzeklitzekleiner Erfolg. ;-)

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  2. Ein Erfolg ist lediglich, dass man nicht mehr auf den Slalomkurs gezwungen wird. Die Breite der Schutzstreifen ist allerdings ein Witz. Abzüglich Regenablauf bleibt da vielleicht ein knapper Meter übrig (Bild Domstraße nach der Kreuzung). Wo da ein Seitenabstand von 1,50 - 2m herkommen soll, wenn ein Auto/LKW die rechte Spur benutzt ist mir nicht ersichtlich. Erst recht nicht, wenn man mit Anhänger unterwegs ist. Dann schütze ich mich lieber selbst, ohne "Schutzstreifen".

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